Stadt Ratingen fragt: Was brauchen wir in Tiefenbroich?

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Das Rathaus der Stadt Ratingen. Foto: Stadt Ratingen
Das Rathaus der Stadt Ratingen. Foto: Stadt Ratingen

Ratingen. Die Stadt Ratingen möchte die Nahversorgung in Tiefenbroich nachhaltig verbessern — und zwar mit tatkräftiger Unterstützung der rund 7.000 Tiefenbroicherinnen und Tiefenbroicher.

Diese können sich auf zweierlei Art und Weise beteiligen. Erstens, indem sie einen umfassenden Fragebogen ausfüllen, der in Kürze alle Haushalte im Stadtteil erreichen wird. Zweitens werden besonders engagierte Bürgerinnen und Bürger gesucht, die aktiv mithelfen können, damit die Umfrageaktion „Mein Tiefenbroich – Zukunft gemeinsam gestalten“ ein Erfolg wird. Am Mittwoch, 23. November, 19 Uhr findet ein Info-Treffen für interessierte Helferinnen und Helfer im Mehrgenerationentreff an der Sohlstättenstraße 33c statt.

Welchen Zwec verfolgt die Befragung? „Wir wollen aus erster Hand wissen, was im Stadtteil fehlt, was sich die Bürgerinnen und Bürger am meisten für die Entwicklung Tiefenbroichs wünschen. Niemand kennt seinen Stadtteil schließlich besser als die Einwohnerinnen und Einwohner“, sagt Heinz Frey, Geschäftsführer der Projektagentur DORV UG, die von der Stadt Ratingen mit dem Gesamtprozess rund um die Nahversorgung in Tiefenbroich beauftragt wurde.

In der Befragung können sie in allen Einzelheiten angeben, welche Geschäfte, Dienstleistungs- oder Kulturangebote sie besonders vermissen (würden) bzw. welche neuen Angebote Tiefenbroich ihrer Meinung nach stärken könnten, welche Verkehrsmittel sie nutzen und wie es um die medizinische Versorgung steht.

Der Fragebogen, der in der letzten November-Woche an alle Tiefenbroicher Haushalte verteilt wird, ist durchaus umfangreich. „Aber je genauer wir die Wünsche der Bevölkerung kennen, desto genauer können wir auch planen“, sagt Petra Cremer, die Technische Beigeordnete der Stadt Ratingen. „Daher meine herzliche Bitte an alle: Nehmen Sie sich die zehn Minuten Zeit zum Ausfüllen, wenn Sie den Fragebogen mitsamt einem erläuternden Begleitschreiben in Ihrem Briefkasten finden!“

Bürgerinnen und Bürger können aber darüber hinaus auch zum Erfolg der Aktion beitragen, indem sie beispielsweise helfen, die Fragebögen in ihrer Nachbarschaft zu verteilen und bei ihren Nachbarn für eine Teilnahme an der Befragung werben. Wie der Fragebogen aussieht, wie die Aktion abläuft und wie man sie unterstützen kann – diese und alle weiteren Fragen können bei dem Infotreffen am 23. November im Mehrgenerationentreff geklärt werden. Man kann einfach vorbeikommen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Befragungsaktion selbst startet dann am 24. November und läuft bis zum 23. Dezember. Mit Beginn der Befragung wird der Fragebogen auch auf einer Projekt-Internetseite online gestellt.