Schnee liegt auf dünnen Ästen. Foto: Volkmann
Schnee liegt auf dünnen Ästen. Foto: Volkmann

Mettmann. Zum ersten Winterdienst sind am Morgen die Mitarbeiter des Baubetriebshofs ausgerückt.

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„Um 5.20 Uhr haben wir die Fahrer der Großraumfahrzeuge alarmiert, weil es regnete und schneite und die Temperaturen sanken“, sagt Thomas Gebhardt, Abteilungsleiter Grünflächen- und Friedhofsunterhaltung, Bestattungswesen und Winterdienst. Handstreuer und kleine Schlepper wurden um 7 Uhr auf Kontrolltour durch die Stadt geschickt. Die Einsätze waren schnell abgearbeitet, weil der Schnee nicht liegen blieb.

Die rund 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Baubetriebshof sind gut auf den Winterdienst vorbereitet. Die Fahrzeuge und Maschinen wurden gewartet und sind alle einsatzbereit. Für die Wintermonate wurden 400 Kubikmeter Streusalz eingelagert.

Die Straßen im Stadtgebiet sind in drei Bezirke eingeteilt und werden im Bedarfsfall mit drei Großfahrzeugen (ein Lastwagen und zwei Unimogs) mit Schneeschild und Aufsatzstreuer von Schnee und Eis befreit. Die Geh- und Fußwege sowie die öffentlichen Treppen sind in 14 Bezirke eingeteilt, die von zehn Handstreutrupps und vier Schmalspurschleppern bedient werden.

Wenn es nachts schneit und friert, werden die Mitarbeiter des Baubetriebshofs montags bis freitags um 3.30 Uhr, samstags um 4.30 Uhr und sonntags um 5.30 Uhr alarmiert. Abends endet der Einsatz bei den Handstreutrupps und den Schmalspurschleppern um 20 Uhr und bei den Großfahrzeugen um 22 Uhr.

Bei winterlichen Verhältnissen mit Eis und Schnee wird die Einsatzleitung die Einsatzzeiten anpassen und eventuell auch im Schichtdienst fahren, da die Lenk- und Ruhezeiten der Mitarbeiter natürlich berücksichtigt werden müssen. Bei entsprechenden Vorhersagen verschafft sich der Einsatzleiter ab drei Uhr morgens selbst einen Überblick von der Situation auf Straßen und Wegen, um gegebenenfalls die Kollegen rechtzeitig zu alarmieren.