Heiligenhaus. Kurz nach ihrer Gründung nimmt die Heiligenhauser Bau- und Immobiliengesellschaft bereits Fahrt auf: Am Rotdornweg im Bereich MIGUA entsteht ein modernes Mehrfamilienhaus mit rund 600 Quadratmetern Wohnfläche.
Die Baugenehmigung liege vor, die finale Förderzusage für den sozial geförderten Anteil werde in den nächsten Tagen erwartet, berichtet die Stadt Heiligenhaus. Geplant sind 50 Prozent geförderte Wohnungen mit jeweils drei bis vier Zimmern – ein klares Signal, dass die Stadt ihre neue Gesellschaft genau dafür nutzt: zusätzlichen, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und dauerhaft zu sichern.
„Bezahlbarer Wohnraum ist unser zentrales Ziel. Genau dafür haben wir die neue Gesellschaft gegründet – und wir nutzen sie konsequent, um Projekte wie dieses zügig und verlässlich umzusetzen“, sagt Bürgermeister Michael Beck.
Zum Projektauftakt informierte sich Bürgermeister Beck bei Björn Kerkmann, Erster Beigeordneter und Geschäftsführer der städtischen Gesellschaft, direkt vor Ort über den Stand der Dinge. Die Planung und Ausführung übernimmt die Liebrecht Blockhaus GmbH aus Heiligenhaus in Kooperation mit dem Holzbau-Spezialisten Kontio, einem der Marktführer im Massivholzbau. Eine Besonderheit des Neubaus ist die Massivholzbauweise: Insgesamt werden 98.200 Kilogramm Holz – also knapp 98 Tonnen – verbaut. Die Entscheidung für Holz steht für ressourcenschonendes Bauen, kurze Realisierungszeiten dank hoher Vorfertigung und ein wohngesundes Raumklima. „Wir setzen die städtische Bau- und Immobiliengesellschaft gezielt als wirkungsvolles Instrument für bezahlbaren Wohnraum ein: 50 Prozent gefördert, wirtschaftlich und nachhaltig in Massivholz – so schaffen wir Qualität, die sich viele leisten können“, betont Björn Kerkmann.
Ergänzend zum Wohngebäude entstehen am Rotdornweg auch 15 Autostellplätze und sechs Garagen. Ein weiterer Mehrwert: Gemeinsam mit den eigenen Stadtwerken soll vor Ort eine Ladeinfrastruktur aufgebaut werden, um die Elektromobilität der künftigen Mieterinnen und Mieter sowie der umliegenden Anwohnerinnen und Anwohner zu unterstützen.
Mit dem Projekt am Rotdornweg verbindet die Stadt mit ihrer eigenen Gesellschaft “soziale Ausgewogenheit, moderne Holzbautechnik und regionale Wertschöpfung”. Mit der erteilten Baugenehmigung und der in Kürze erwarteten Förderzusage können die nächsten Schritte nun vorbereitet werden.