
Kreis Mettmann/Düsseldorf. Am Freitag, 14. November und Samstag, 15. November, kommt die Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreises Düsseldorf-Mettmann in der Friedenskirche in Hilden zusammen.
Die Synode ist das oberste Leitungsorgan des Kirchenkreises. Rund 90 Vertreterinnen und Vertreter aus den zehn Gemeinden und kirchlichen Arbeitsbereichen beraten über Schwerpunkte, Entwicklungen und Zukunftsfragen der kirchlichen Arbeit. Eröffnet wird die Tagung am Freitag um 17 Uhr mit einem Abendmahlsgottesdienst. Anschließend wird die Synode über Themen diskutieren, wie sich die Evangelische Kirche in der Region für die nächsten Jahrzehnte neu aufstellen kann.
Dabei geht es unter anderem um die Frage, wie der Dienst der
Pfarrerinnen und Pfarrer angesichts weniger Pfarrstellen im Kirchenkreis so organisiert werden kann, dass die gottesdienstliche und seelsorgerliche Versorgung in der Fläche gewährleistet wird. Dabei wird
für die Personalplanung die Entwicklung bis 2035 in den Blick genommen. Neben dem Pfarrdienst werden weitere kirchliche Berufe aber auch das Ehrenamt weiter an Bedeutung gewinnen.
Von besonderer Bedeutung ist eine Beschlussvorlage, die den Start eines Fusionsprozesses der Kirchenkreise Düsseldorf-Mettmann, Niederberg und Solingen vorsieht. Bereits im Januar 2026 könnte
dieser Prozess starten, wenn die drei Synoden der Kirchenkreise der Vorlage zustimmen.
Pfarrer Rainer Kaspers, Superintendent des Kirchenkreises formuliert als Ziel dieses gemeinsamen Prozesses, „das kirchliche Leben in einer sich verändernden Gesellschaft langfristig tragfähig, lebendig
und untereinander und mit der Gesellschaft vernetzt zu gestalten.“
Weitere Themen der Synode sind unter anderem die Weiterentwicklung der Kooperationsräume im Kirchenkreis, Berichte aus Gemeinden und Arbeitsbereichen sowie der Deutschen Evangelische Kirchentag 2027 in Düsseldorf.

