Düsseldorf. Mit dem letzten Öffnungstag am 30. Dezember ist der Düsseldorfer Weihnachtsmarkt offiziell beendet. Die Organisatoren ziehen eine positive Bilanz.
Sechs Wochen lang hatten sieben Themenmärkte die Innenstadt in ein festlich leuchtendes Weihnachtsdorf verwandelt. Kim Dorn, Projektleiterin Düsseldorfer Weihnachtsmarkt D.LIVE, blickt positiv auf die Zeit zurück: „In diesem Jahr konnten wir einige Besonderheiten realisieren, die es so noch nicht auf dem Düsseldorfer Weihnachtsmarkt gegeben hat. Die große Begeisterung für das neue Videomapping an der Alten Kämmerei und die hohe Beteiligung an den Mitmachaktionen haben uns sehr berührt. Wir blicken zurück auf eine wunderbare Zeit mit vielen emotionalen Momenten, begeisterten Besucherinnen und Besuchern und einem starken Gemeinschaftsgefühl. Die Vorfreude auf das nächste Jahr ist schon jetzt groß.“
Erstmals wurde die historische Fassade der Alten Kämmerei am Marktplatz durch eine künstlerische Videoprojektion illuminiert. Ab dem 1. Dezember wurde täglich ab 18 Uhr ein neues Fenster des Gebäudes im Stil eines digitalen Adventskalenders animiert. Bis zum 30. Dezember liefen im 15-Minuten-Takt jeweils fünfminütige Projektionen. Zudem hat der Weihnachtsmarkt auch in diesem Jahr mit einem Kinderprogramm begeistert, darunter das Kasperletheater, das Tannenbaumschmücken der Schulkinder, ein weihnachtliches Geocaching-Abenteuer sowie der neue Briefkasten für Kinderbriefe, über den die Kinder ihre Briefe direkt an den Weihnachtsmann schicken konnten.
Musikalisch wurde die festliche Atmosphäre durch ein abwechslungsreiches Programm begleitet: Live-Konzerte, gemeinsames Weihnachtssingen und DJ-Sets sorgten für besondere Momente inmitten des winterlichen Marktgeschehens.
Ein weiteres Highlight fand auch auf dem Gustaf-Gründgens-Platz statt: Unter dem Motto „Licht spendet Hoffnung“ hat das Traditionsunternehmen Engels Kerzen auf dem Düsseldorfer Weihnachtsmarkt ein kostenfreies Kerzentauchen veranstaltet. Dabei konnten Besucherinnen und Besucher individuelle Kerzen gestalten und zugleich im Rahmen einer Spendenaktion zugunsten krebskranker Kinder den gemeinnützigen Verein Löwenstern e. V. unterstützen.
Außerdem war ein zentrales Anliegen die Verbesserung der Barrierefreiheit. Viele Standbetreiberinnen und Standbetreiber haben unterstützende Maßnahmen angeboten, um den Marktbesuch für alle Besucherinnen und Besuchern möglichst zugänglich zu gestalten. Dazu gehörten eigens gebaute Tische in unterschiedlichen Höhenstufen oder auch Klingeln, mit denen die Besucher auf sich aufmerksam machen können.


