Wülfrath. Es gibt ihn an diesem Samstag, den Wülfrather Wochenmarkt, wenn auch in verkleinerter Form.
Vier Marktbeschicker haben den Weg trotz Schnee und Eis nach Wülfrath auf sich genommen. Es gibt Brot, Brötchen und Kuchen, Käse und Eier, und die Schlange am Wurststand ist an diesem Samstag um kurz vor Acht ausnahmsweise gar nicht vorhanden.
“Es ging”, erzählt die Frau der Bäckerei über die Fahrt in Dunkelheit von Viersen nach Wülfrath. Nicht überall sei gestreut gewesen, “aber man muss da ja auch nicht 70 fahren.”
Als die Marktbeschicker auf dem Diek ankamen, mussten sie sich erstmal ihre Standplätze freischaufeln. Der Parkplatz war nämlich nicht geräumt, so dass die Männer und Frauen selbst zum Schieber greifen mussten. Was sie durchaus ärgert, schließlich zahlen sie ja Standgebühren. Aber in Neviges und Velbert sei es in dieser Woche nicht anders gewesen.
Dann aber konnte der Verkauf beginnen. Und alle hoffen, dass im Laufe des Vormittags noch viele Kundinnen und Kunden den Weg zum Wochenmarkt finden, damit sich das nächtliche Abenteuer der Anfahrt auch gelohnt haben wird.



