Nur noch zwei Schafe stehen in der Wülfrather Fußgängerzone. "Bimmel" ist abgebaut worden. Foto: Kling

Wülfrath. Die Spielschafe in der Wülfrather Fußgängerzone sind nur noch zu zweit. Das schwarze Schaf, das auf den Namen Bimmel getauft wurde, ist abgebaut worden.


Die Stadtverwaltung ist am Donnerstagabend über einen Schaden am Holzschaf „Bimmel“ informiert worde. Unmittelbar wurde eine Bereitschaftskraft des Baubetriebshofes zur in der Innenstadt entsandt.

Das abgebrochene Hinterteil der Figur war nicht mehr auffindbar. Die verbliebenen Teile wurden gesichert, um mögliche Gefährdungen auszuschließen. Nach Angaben einer soll der hintere Teil abgebrochen sein, als ein Kind dran gezogen hat.

Eine erste Prüfung ergab, dass das Schaf irreparabel beschädigt ist, da das Holz im Inneren morsch ist und eine Reparatur nicht mehr möglich erscheint. “Ein Verschulden durch äußere Einwirkung ist explizit auszuschließen”, schreibt die Stadt. “Die Stadtverwaltung zeigt sich dagegen sehr erleichtert darüber, dass niemand zu Schaden gekommen ist.”

Die Reste von „Bimmel“ wurden inzwischen vollständig abgebaut. Die zuständigen Kräfte des Baubetriebshofes waren hierzu nach Schichtbeginn erneut vor Ort. Parallel wurden die beiden weiteren Holzschafe vorsorglich auf ihre Verkehrssicherheit überprüft.

Bei einem der Schafe, „Bammel“, wurde ein wackelnder Kopf festgestellt, der bereits mit Schrauben wieder sicher am Rumpf befestigt werden konnte.

Die Holzschafe bestehen aus mehreren miteinander montierten Holzscheiben und wurden in der Vergangenheit mehrfach restauriert. Neben Schönheitsreparaturen und kleineren Instandhaltungsmaßnahmen erfolgte die letzte umfassende Restaurierung vor einigen Jahren.

Zuletzt wurden die Figuren im November durch die Stadt überprüft; größere Defekte waren dabei nicht feststellbar. Aufgrund der Bauweise kann eindringende Feuchtigkeit zwischen den Holzlagen langfristig zu Schäden führen. Es ist davon auszugehen, dass Frost und Wintereinbruch der vergangenen Wochen den Zustand des Holzes weiter verschlechtert und letztlich zum Bruch geführt haben.

Über die Ergebnisse der weiteren Prüfungen und das weitere Vorgehen wird die Stadt informieren.