Ein Mobilfunkmast bei Sonnenuntergang. Foto: pixabay
Ein Mobilfunkmast bei Sonnenuntergang. Foto: pixabay

Kreis Mettmann. Die Telekom hat im Kreis Mettmann einen Mobilfunkstandort neu in Betrieb genommen und zwei Standorte mit 4G und 5G erweitert.


99 Prozent der Fläche sind laut Unternehmen nun versorgt. Rund 100 Prozent der Haushalte im Landkreis hätten Zugriff auf schnellen Mobilfunk.

Von dem Neubau profitieren Telekom-Kunden in Wülfrath in der Gemarkung Flandersbach, von den Erweiterungen Kunden in Heiligenhaus und Velbert.

Auch die Versorgung entlang der Bahnstrecke Nordrhein-Westfalen-West sowie den Autobahnen A44 und A535 ist durch den Ausbau besser geworden. „Der Bedarf an Bandbreite nimmt ständig zu – rund 30 Prozent pro Jahr. Deshalb machen wir beim Mobilfunkausbau weiter Tempo“, sagt Katja Kunicke, Unternehmenssprecherin Deutsche Telekom.

Die Mobilfunkstandorte der Telekom im Kreis unterstützen die Notruftechnologie Advanced Mobile Location (AML) sowie das Warnsystem Cell Broadcast. Bei Notrufen an die 112 wird der Standort des Anrufers dank AML automatisch an die Rettungsleitstelle übermittelt. Cell Broadcast sendet Gefahrenmeldungen an Mobiltelefone in der betroffenen Funkzelle, beispielsweise bei Großbränden, Gasexplosionen oder Überschwemmungen.

Die Telekom betreibt im Kreis Mettmann jetzt 174 Standorte. In den kommenden drei Jahren sollen weitere neun Standorte gebaut und 56 Standorte mit 4G und 5G erweitert werden.