Wülfrath. Mit dem Mittelalterlichen Wintermarkt hat die Interessengemeinschaft „Wülfrath pro“ die Reihe der Veranstaltungen des Jahres eröffnet.
Es ist angerichtet. Wenn Menschen in weiten Gewändern oder Rüstungen, mit ungewöhnlichen Kopfbedeckungen oder Schuhen durch die Stadt laufen, ist das Mittelalter zurückgekehrt. Jedenfalls in Form des zweiten Mittelalterlichen Wintermarktes, der unter der Regie von Wülfrath pro an diesem Wochenende auf der Schwanenstraße stattfindet.

Es gibt wieder viel zu sehen und zu entdecken, zu kaufen, zu essen und zu trinken. Angeboten werden zahlreiche Speisen und Getränke, die auf klassischen Volksfesten sonst nicht zu finden sind.
Thomas Höltgen war es auch, der Dirk Herbener von Wülfrath pro auf die Idee gebracht hatte, einen solchen Wintermarkt zu veranstalten. Höltgen ist in der Szene gut vernetzt, betreibt in Ratingen die „Sündererei“ mit dem Namen „Ablassfrei“ und ist auf dem Wintermarkt selbst mit einem Stand vertreten, an dem bekannte und unbekannte Getränke angeboten werden.
Der Wintermarkt im vergangenen Jahr war ein großer Erfolg, sodass es in diesem Jahr eine Neuauflage gibt. Nach einem kurzen, aber heftigen Regenschauer am Samstagmittag feierten die Mittelalterfreunde kurze Zeit später wieder, wie schon im Vorjahr, unter blauem Himmel.
An diesem Samstag können Gäste den Wintermarkt noch bis 20 Uhr besuchen, am Sonntag ist er von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Aufgrund des großen Erfolgs in Wülfrath gibt es erstmals auch einen Mittelalterlichen Wintermarkt in Hilden, der am 28. Februar und 1. März auf der Mittelstraße stattfindet.
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…ist seit mehr als vier Jahrzehnten journalistisch in der Region unterwegs. Stammt aus einer Zeit, in der noch mit Schreibmaschinen gearbeitet wurde und Filme in einer Dunkelkammer entwickelt werden mussten. Macht heute Fotos mit dem „Handy“ und seit mehr als zehn Jahren auch Zeitung „online“. Und kommt aus dem Staunen über all dies nicht heraus …


