Ratingen. Mit einem 9:0-Erfolg gegen den Neusser EV haben sich die Ice Aliens den zweiten Platz der Tabelle nach der Hauptrunde gesichert.
“Starke 738 Zuschauer sorgten auch dank des Supports der Neusser Fans für eine Derby -Atmosphäre, die friedlich bleib”, freut man sich bei den Ice Aliens. Spielerisch ging es hektisch zu, teils fehlerbehaftet. Nicht mit dabei sein konnten Bryce Irwin, Alexej Dmitriev und Stephan Kreuzmann, wenigstens Vikke Terho und Ville Saloranta standen zur Verfügung.
Tobias Fischer eröffnete mit einem Break zum 1:0 den Torreigen, in jedem Drittel fielen drei Treffer. Die weiteren Torschützen waren Brooklyn Beckers (3), Ville Saloranta (2), Josh LeBlanc, Eric Stephan, Toni Lamers (je 1).
Somit geht es im Play-off Viertelfinale gegen den Tabellen 7.ten, dies sind die Grizzlys aus Bergkamen. Erstes Spiel in Ratingen ist am Freitag, den 13.02.2026, um 20:00 Uhr. Bitte vormerken.
Cheftrainer Frank Gentges war trotz des hohen Sieges alles andere als zufrieden: “Für alle war vor Saisonbeginn klar, dass es für alle Mannschaften nur um Platz 2 hinter Essen geht. Diesen Platz haben wir hoch verdient mit 49 Punkten errungen und wir sind auch die einzige Mannschaft, die Essen geschlagen hat. Für uns war es also eine optimale Hauptrunde. Mit der heutigen Leistung war ich, trotz des 9:0 Sieges, alles andere als zufrieden. Im letzten Spiel in Dortmund war das gesamte Team auf Linie. Heute gegen einen schwachen Gegner war das absolutes Freestyle-Hockey. Es war ein Spiel auf ein Tor mit deutlichem Unvermögen unsererseits im Abschluß. Bei so vielen Schüssen und hochkarätigen Chancen muss da wesentlich mehr zählbares rauskommen. Defensiv war es angefangen bei den Stürmern über die Verteidiger ein ganz ganz schwaches Level. Einzig Torwart Leon Brunet ist da auszunehmen. Mit soviel falschen und fahrlässigen Entscheidungen kann man gegen gute Teams und schon gar nicht gegen Top-Teams etwas gewinnen. Ich weiß, welche Mentalität und welchen Spirit ein Team haben muss, um was zu gewinnen. Davon sind wir weit entfernt. Spieler, die nur gewillt sind für ihre eigene Statistik zu arbeiten und nicht für den Team-Erfolg, sind nur ganz schwer zu drehen. Mit dem heutigen Mind-set einiger Spieler werden das kurze Play-Offs. In unserem sehr kleinen Kader zählt jeder Spieler, da können wir in den Play-Offs keinen einzigen Ausfall verkraften. Jede Kette ist eben nur so stark wie ihr schwächstes Glied.”


