Am Mittwoch, den 25.02.2026, geht es auf der Bühne der Stadthalle Erkrath ab 20:00 Uhr nicht nur um einen Grill, sondern um die Wurst – und noch um viel, viel mehr. Der Theatererfolg „Extrawurst“ garantiert beste Unterhaltung. Foto: Dietrich Dettmann
Am Mittwoch, den 25.02.2026, geht es auf der Bühne der Stadthalle Erkrath ab 20:00 Uhr nicht nur um einen Grill, sondern um die Wurst – und noch um viel, viel mehr. Der Theatererfolg „Extrawurst“ garantiert beste Unterhaltung. Foto: Dietrich Dettmann

Erkrath. Am Mittwoch, 25. Februar, ab 20 Uhr gastiert das Kammerspiel „Extrawurst“ in der Erkrather Stadthalle.


Die fiktive Mitgliederversammlung des Tennisvereins Lengenheide, bei der über die Anschaffung eines neuen Grills abgestimmt werden soll, zeigt auf urkomische, aber auch gesellschaftskritische Art die teils schwammigen, nicht immer klaren, aber viel diskutierten Grenzen unseres heutigen Zusammenlebens auf. Erst kürzlich wurde die bitterböse Alltagssatire fürs Kino verfilmt, nun kann sie live auf der Bühne der Stadthalle erlebt werden.

Eigentlich ist es nur eine Formsache. Die Vereinsmitglieder sind aufgefordert, über die Anschaffung eines neuen Grills abzustimmen und die Angelegenheit scheint beschlossene Sache… gäbe es da nicht den Vorschlag, einen separaten, zweiten Grill für das einzige türkische Mitglied des Clubs zu finanzieren – der will aber eigentlich gar keinen. Doch das ist ja nun kein Hindernis. Und so löst die gut gemeinte Idee immense Diskussionen aus und wirft weitaus größere Fragen auf, die den eigentlich harmonischen Verein vor eine Zerreißprobe stellen. Wie viele Rechte muss eine Mehrheit einer Minderheit einräumen? Muss man Religionen tolerieren, wenn man sie ablehnt? Gilt es auch am Grill eine deutsche Leitkultur? Und sind eigentlich auch Vegetarier eine Glaubensgemeinschaft? Ebenso respektlos wie komisch stoßen Atheisten und Gläubige, Deutsche und Türken, politisch vermeintlich Korrekte und konservative Hardliner frontal aufeinander. Und allen wird klar: Es geht um mehr als um einen Grill… Es geht darum, wie wir zusammenleben. Zumal die Grenzen zwischen rechts und links, tolerant und intolerant, religiös und ungläubig doch durchlässiger sind, als man denkt.

Tickets für das Theaterstück sind ab 18 Euro im Vorverkauf erhältlich, entweder im städtischen Online-Ticketshop unter tickets.erkrath.de oder vor Ort in der Abteilung Kultur, Bahnstraße 16, im Rathaus. Alternativ können Eintrittskarten auch telefonisch unter 0211 2407-4009 sowie per Mail an kultur@erkrath.de reserviert werden.