Stella Canocchi und Ērika Jākobsone spielen in Heiligenhaus. Fotos: Veranstalter
Stella Canocchi und Ērika Jākobsone spielen in Heiligenhaus. Fotos: Veranstalter

Heiligenhaus. Die international agierende Geigerin Stella Canocchi und ihre Klavierbegleiterin Ērika Jākobsone haben für ein Recital in der Dorfkirche Isenbügel ein Programm aus Perlen der Kammermusik zusammengestellt. Das Konzert findet am 22. Februar ab 17 Uhr statt.


Den Auftakt macht Ludwig van Beethovens frühe Violinsonate in Es-Dur, op. 12,3, die sich im steten Wechsel der Instrumente in ein Duett utopischer Dimension ausweitet. Die beiden sich anschließenden Sätze Allemande und Gigue aus der Partita in d-Moll von Johann Sebastian Bach gehören zu den eindrucksvollsten Werken der Soloviolinen-Literatur und zu dem Tiefgründigsten, was er geschrieben hat.

Nach einer Pause erklingt César Francks berühmte Sonate in A-Dur, die geradezu als Archetyp der romantischen Sonatenkomposition zu bezeichnen ist. Den Abschluss und weiterer Höhepunkt des Recitals bildet das Werk Subito von Witold Lutosławski, das sich als ein einziger, spannungsgeladener musikalischer Gedankengang entfaltet.

Das technisch und interpretatorisch anspruchsvolle Konzert beginnt um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.