Ein Fahrkartenautomat im VRR. Foto: Volkmann
Ein Fahrkartenautomat im VRR. Foto: Volkmann

Haan/Gelsenkirchen.  Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) hat am Donnerstag, 12. Februar, einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 3.730.000 Millionen Euro an DB InfraGO übergeben. Der VRR fördert damit die grundlegende Modernisierung des Haltepunktes Haan.


Im Wesentlichen sollen die Bahnsteige erneuert und die Aufenthaltsqualität an den Stationen verbessert und barrierefrei ausgebaut werden, teilt der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr mit. Die Baumaßnahme ist für 2026 und der Abschluss aller Arbeiten in 2027 geplant. Die Maßnahme wird hauptsächlich im Rahmen der Generalsanierung des Korridors Hagen–Wuppertal–Köln durchgeführt.

Die vorhandenen beiden Außenbahnsteige sollen gesamthaft mit einer Nutzlänge von 215 Meter und einer Höhe von 76 Zentimeter erneuert werden. Die vorhandene Personenüberführung wird durch einen Neubau ersetzt und die zwei Aufzüge an der Personenüberführung stellen die Barrierefreiheit her. Die Zugänge werden an die neue Bahnsteighöhe angepasst, die vorhandenen Bahnsteigdächer zurück gebaut und neue Wetterschutzhäuser errichtet. Die Bahnsteigausstattung und Wegeleitsystem sollen erneuert oder ergänzt werden.

„Reisende wissen: Moderne Infrastruktureinrichtungen sind wichtig, damit alle Menschen gerne und problemlos die Bahn nutzen können“, sagt VRR-Vorstandssprecher, Oliver Wittke. „Um die öffentliche Mobilität für die Zukunft zu rüsten und mehr Menschen für einen Umstieg vom eigenen Pkw auf Bus und Bahn zu begeistern, fördern wir den Ausbau und die Modernisierung von Bahnhöfen, so auch hier in Haan.“

Die gesamten Baukosten belaufen sich auf rund 5.529.000 Euro.