Polizeieinsatz im Stadtgebiet. Foto: Polizei/Symbolbild
Polizeieinsatz im Stadtgebiet. Foto: Polizei/Symbolbild

Monheim am Rhein / Düsseldorf. Am Dienstag, 3. März, ist bei der Verfolgung eines flüchtigen Fahrzeugs auf der A59 bei Düsseldorf ein Streifenwagen der Kreispolizeibehörde Mettmann verunglückt.


Am Montag, 2. März, soll ein 41 Jahre alter Niederländer ohne festen Wohnsitz die Familie seiner ehemaligen Lebensgefährtin in Monheim am Rhein mit einer Schusswaffe bedroht haben. Das teilt die Behörde mit. Die Polizei fahndete nach dem Tatverdächtigen, konnte diesen zunächst aber nicht antreffen.

“Einen Tag später fiel der Besatzung eines Streifenwagens dann aber gegen 16:50 Uhr der Beschuldigte auf, der in einem Mietwagen im Berliner Viertel unterwegs war”, hieß es.

Als Beamten den Mann anhalten und überprüfen wollten, raste er über die A59 davon. Bei der Verfolgung des Wagens verloren die Einsatzkräfte die Kontrolle über ihren Streifenwagen und gerieten bei der Abfahrt in Garath von der Fahrbahn. Der Streifenwagen landete im Grünstreifen und war danach nicht mehr fahrbereit. Verletzte gab es nicht.

Im Zuge weiterer Ermittlungen konnte der Wagen des Flüchtigen in Düsseldorf-Wersten angetroffen werden. Spezialkräfte der Polizei konnten den bereits polizeilich in Erscheinung getretenen Mann vor Ort in Gewahrsam nehmen und zur Wache bringen. Eine Waffe konnte im Rahmen von Durchsuchungen bislang nicht aufgefunden werden. Gegen den 41-Jährigen wurden entsprechende Verfahren eingeleitet – unter anderem auch wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Die Ermittlungen hinsichtlich des Bedrohungssachverhaltes dauern an.