Heiligenhaus. Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Schulstraße nehmen am “SpoSpiTo”-Projekt teil und versuchen in den kommenden sechs Wochen möglichst immer ohne Elterntaxis zu Schule zu kommen.
“SpoSpiTo” steht für Sporteln, Spielen, Toben – und genau darum geht es beim bundesweiten Schulprojekte für mehr Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz auf dem Schulweg. Über 133.000 Kinder nehmen an der siebten Runde teil. Darunter auch die Kinder der städtischen Gemeinschaftsgrundschule Schulstraße in Heiligenhaus.
Die Herausforderung lautet: Innerhalb von sechs Wochen mindestens 20-mal ohne Elterntaxi in die Schule zu kommen.
Ob mit dem Rad, dem Tretroller oder zu Fuß – Hauptsache, das Auto bleibt in der Garage. Kinder, die diese Aufgabe meistern, erhalten als Anerkennung für so viel Bewegung und Klimaschutz eine “SpoSpiTo”-Urkunde.
Doch der eigentliche Lohn ist eine tägliche Bewegungseinheit noch vor Unterrichtsbeginn – und der Stolz, den Weg zur Schule selbst zurückgelegt zu haben.
“Vielleicht spart das morgens sogar Zeit, denn der Stau und das Verkehrschaos vor der Schule entfallen prompt. Für die Eltern endet stattdessen der morgendliche Stress an der eigenen Haustür”, heißt es von den Machern des Projekts. “Wer will, darf seinen Sprössling aber natürlich zur Schule begleiten.”
Unter allen erfolgreich teilnehmenden Kindern werden Preise im Wert von über 20.000 Euro verlost. Zu gewinnen gibt es: 500 Gutscheine im Wert von jeweils 20 Euro von Decathlon, 375 Jump Schlamperboxen von “neoxx” und 125 Kinderrucksäcke von Vaude.
Reinhard und Thomas Gansert möchten Kinder in Bewegung bringen
Ins Leben gerufen wurde “Spospito” von Reinhard und Thomas Gansert. Das Vater-Sohn-Duo aus dem Allgäu hat viele erfolgreiche Bewegungsangebote entwickelt. Immer geht es darum, ohne großen Aufwand Kinder zu Bewegung zu motivieren. Und natürlich können die Kinder können kostenlos teilnehmen, denn für die Einnahmen sorgen Sponsoren.
Nach erfolgreichen Projektangeboten im bayrischen Raum haben die Ganserts 2019 den Bewegungspass ins Leben gerufen. Das Konzept hat sich als Renner erwiesen und zieht jedes Jahr mehr Schulen an. Nicht nur aus Bayern, sondern aus dem gesamten Bundesgebiet. 133.000 Kinder nehmen an der Aktion teil, die dieses Jahr zum siebten Mal stattfindet.


