34 Interessierte aus Wülfrath haben hinter die Kulissen der thermischen Abfallbehandlungsanlage in Wuppertal geblickt. Foto: AWG Wuppertal
34 Interessierte aus Wülfrath haben hinter die Kulissen der thermischen Abfallbehandlungsanlage in Wuppertal geblickt. Foto: AWG Wuppertal

Wülfrath. Am Dienstag, 10. März, hat die zweite Exkursion im Rahmen des 25-jährigen Bestehens des Wülfrather Dreck-weg-Tages stattgefunden.


34 interessierte Bürger aus Wülfrath und Mitarbeitende der Stadt nahmen an der Besichtigung der thermischen Abfallbehandlungsanlage in Wuppertal teil, wie die Stadtverwaltung berichtet.

Zu Beginn erhielten die Teilnehmenden eine Einführung in die Arbeitsweise der Anlage durch einen Referenten der Geschäftsführung für den technischen Bereich. In einer Präsentation wurde erläutert, welche Rolle die Anlage in der regionalen Abfallentsorgung spielt und wie aus Restmüll Energie gewonnen wird.

Im Anschluss folgte eine Führung durch die Anlage. Dabei konnten die Besucher unter anderem die Anlieferungsbereiche sowie die große Müllbunkerhalle besichtigen. Besonders beeindruckend war der große Greifkran, mit dem der angelieferte Restmüll im Bunker bewegt und den Verbrennungsanlagen zugeführt wird. Auch der mehr als 50 Meter hohe Anlagenbereich, der während der Führung betreten wurde, vermittelte einen eindrucksvollen Überblick über die technischen Dimensionen der Anlage.

In der thermischen Abfallbehandlung wird Restmüll nicht nur beseitigt, sondern auch energetisch genutzt. Durch die Verbrennung der Abfälle wird Energie freigesetzt, die zur Erzeugung von Strom und Fernwärme verwendet wird. Die Anlage der AWG verarbeitet jährlich mehrere hunderttausend Tonnen Abfall und trägt damit zur Energieversorgung großer Bereiche in Wuppertal bei.

„Während der Führung hatten wir die Gelegenheit, Fragen zur Funktionsweise der Anlage sowie zu aktuellen Herausforderungen in der Abfallwirtschaft zu stellen“, so die Abfallberatung. Thematisiert wurde unter anderem der zunehmende Anteil problematischer Gegenstände im Restmüll, beispielsweise Lachgasflaschen, die bei der thermischen Behandlung besondere Risiken darstellen.

Die Exkursion bot den Bürgern die Möglichkeit, einen direkten Einblick in die weitere Behandlung des Restmülls zu erhalten und die technischen Abläufe einer modernen Abfallbehandlungsanlage kennenzulernen.