
Velbert. Nach dem Altersklassenwechsel hat die erste Damen-40-Mannschaft des PSV Velbert sich mit zwei Neuzugängen verstärkt.
Ein Saisonziel war der Wiederaufstieg in die 2. Verbandsliga, den die Mannschaft bereits in der 30er-Altersklasse mehrmals geschafft hatte. Die Saison startete mit einem perfekten ersten Spieltag und einem 6:0-Sieg gegen den Nachbarn Blau-Weiß Heiligenhaus. Der Mannschaft war allerdings bewusst, dass die stärkeren Gegner erst im Laufe der Saison warten. Es folgte Sieg um Sieg im weiteren Saisonverlauf. Besonders bemerkenswert war der nicht unbedingt zu erwartende Derby-Sieg gegen den Netzballverein Velbert.
So hatte vor dem letzten Spieltag nur noch der Netzballverein theoretische Aufstiegschancen. Für die Damen des PSV war eine relativ komfortable Ausgangssituation angerichtet, da lediglich zwei Matchpunkte und somit sogar eine Niederlage für die Meisterschaft reichen würde. Am letzten Spieltag konnte dann die Mannschaft mit einem weiteren Sieg mit 4:2 gegen Bayer Wuppertal 1 den Wiederaufstieg in die 2. Verbandsliga feiern.
Herren gelingt der Durchmarsch

Bereits in der vorangegangen Wintersaison war die Herren 40 Mannschaft des PSV Velbert aufgestiegen. Damals von der Bezirksliga erstmalig in die 2. Verbandsliga. Ein nachvollziehbares Saisonziel wäre also der Klassenerhalt, und mit diesem startete man auch in die Saison. Allerdings mit einem Ass im Ärmel: Für ein symbolisches Glas Bier wechselte der langjährige Mannschaftstrainer Marc Walbrecht in die Mannschaft seiner Schützlinge.
Zusammen mit den Aufstiegsgaranten des Vorjahres, Jens Herrmann, Stefan Ruppert-Dombach und Christian Zurek, sollte er jedes Spiel bestreiten. So sicherte sich das Quartett, immer hör- und spürbar unterstützt von allen Ersatzspielern, Sieg um Sieg. Vor dem letzten Spieltag standen so vier Siege aus vier Spielen zu buche. Auch der MTHC 1903/80 verlor aber bis dahin kein Spiel. Also war alles für ein echtes Finalspiel angerichtet. Allerdings mit leichtem Vorteil für den PSV, da bereits ein unentschieden für die Meisterschaft reichen würde.
Die erste Runde spielten Jens Herrmann und Christian Zurek. Herrmann gewann an Position 2 in Ergebnis und Körpersprache deutlich. Christian Zurek sorgte dagegen für den ersten von vielen Tie-Breaks diese Abends. Dem 6:7 im ersten Satz ließ er aber ein 6:2 im Zweiten folgen. Der abschließende Match-Tie-Break ging dann denkbar knapp mit 8:10 an sein Gegenüber. 1:1 nach der ersten Runde.
In der zweiten Runde zeigte Gast Andre Becher gegen Marc Walbrecht warum er in diesem Winter trotz Position 1 noch keinen Satz verloren hatte. Er ließ seinem Gegenüber keine Chance sein Spiel aufzuziehen. Mit 6:2/6:3 folgte er dem Sieg seines Bruder zur Führung. 1:2 aus Sicht des PSV. Ein Match-Tie-Break geriet im letzten Einzel zur Zitterpartie auf beiden Seiten, mit dem besseren Ende für Ruppert-Dombach, 11:9. Also 2:2 nach den Einzeln.
Die Entscheidung war also auf die Doppel verlegt. Nun waren Nerven gefragt. Ein Matchtiebreak im entscheidenden Doppel führte letztendlich zum ersehnten 3:3, Aufstieg für den PSV Velbert. Damit werden die Herren 40 im nächsten Winter in der 1. Verbandsliga spielen, so hoch wie noch nie eine Mannschaft des PSV Velbert zuvor.
Auch die “Herren 50” feiern nach fünf Siegen und einem Remis den Aufstieg in die nächsthöhere Klasse.

