Landtagsabgeordnete der CDU-Landtagsfraktion des Kreises Mettmann: Christian Untrieser und Martin Sträßer. Foto: CDU-Landtagsfraktion NRW / Ralph Sondermann
Landtagsabgeordnete der CDU-Landtagsfraktion des Kreises Mettmann: Christian Untrieser und Martin Sträßer. Foto: CDU-Landtagsfraktion NRW / Ralph Sondermann

Mettmann. Modernisierung, Sanierung, Neubau: Die Landesregierung stärkt den Sport in Nordrhein-Westfalen und investiert 200 Millionen Euro aus dem NRW-Plan für Infrastruktur, der auch Mittel aus dem Sondervermögen des Bundes enthält, in vereinseigene Sportstätten. Davon profitiert auch die Stadt Mettmann.


Der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Christian Untrieser erklärt dazu: „Das Programm „Moderne Sportstätte 2022“ hat sich als voller Erfolg erwiesen – daran wollen wir jetzt anknüpfen und stellen erneut 200 Millionen Euro für vereinseigene Sportanlagen bereit. Schon damals hat sich gezeigt, wie gut dieses Modell funktioniert: Die Mittel kamen direkt bei den Vereinen an und haben vor Ort spürbar etwas bewegt – ob neue Umkleiden, modernisierte Plätze oder sichere Hallen. Die Mindestinvestitionssumme liegt bei 50.000 Euro.

Das ist ein starkes Signal für den Sport in Nordrhein-Westfalen und für die Menschen, die sich in Vereinen engagieren. Wir unterstützen die Arbeit vor Ort, verbessern Trainings- und Bewegungsmöglichkeiten und investieren langfristig in den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Denn Sport verbindet, hält gesund und macht Freude. Und dafür braucht es gut ausgestattete und funktionierende Sportstätten.“

Der CDU-Landtagsabgeordnete Martin Sträßer ergänzt: „Auch wir in Mettmann profitieren von dieser Förderung: 415.917 Euro hat das Land unserer Stadt zugedacht. Wie dieses Geld an unsere Vereine verteilt wird, darüber entscheidet der Stadtsportbund. Denn dort weiß man am besten, wo der Bedarf groß ist. Das schafft Vertrauen, sorgt für schnellere Abläufe und stellt sicher, dass die Verbesserungen im ganzen Land ankommen.“

Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt in der Staatskanzlei, hat im Sportausschuss des Landtags in dieser Woche vorgestellt, wie die 200 Millionen Euro für vereinseigene Sportstätten auf die Städte in NRW verteilt werden. Wie beim Programm „Moderne Sportstätte 2022“ entscheiden wieder die Stadt- und Kreissportverbände, wie sie diese Fördergelder an ihre Vereine weitergeben.

Die entsprechenden Förderrichtlinien sind bereits mit dem Ministerium der Finanzen abgestimmt. Der Programmaufruf soll in der kommenden Woche gemeinsam mit dem Landessportbund, der NRW.BANK sowie Vertretern der Kreis- und Stadtsportbünde im Landeshaus vorgestellt werden. Im Anschluss daran werden die Verbände und Vereine informiert.

Insgesamt nimmt die Landesregierung rund eine Milliarde Euro für den Sport in die Hand. Je 200 Millionen Euro sollen in Sportstätten, Schwimmbäder und Sportvereine fließen; also gesamt 600 Millionen Euro. Sie stammen aus dem milliardenschweren Nordrhein-Westfalen-Plan für gute Infrastruktur. Hinzu kommen 375 Millionen Euro, die in den kommenden fünf Jahren über die sog. Sportpauschale an die Städte und Gemeinden fließen.