Gut, wenn der Rettungsdienst einen Teddy dabei hat: Manuel Götte vom Rettungsdienst der Stadt Wülfrath und Vincent. Foto: Stadt Wülfrath

Wülfrath. Rheinkalk spendet auch in diesem Jahr 100 Teddys für den Rettungsdienst der Stadt Wülfrath.


Sirenen, Blaulicht, ungewohnte Stimmen – für Kinder können Einsätze des Rettungsdienstes beängstigend sein. Gerade in solchen Momenten kann ein kleines Stofftier viel bewirken: Ein Teddy spendet Trost, vermittelt Sicherheit und schafft oft einen ersten vertrauensvollen Kontakt zu den Einsatzkräften.

Die kleinen Stoffbären gehören für die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes inzwischen fest zur Ausstattung. Sie helfen vor allem Kindern in belastenden Situationen, etwa nach Unfällen oder während medizinischer Notfälle. Da der Vorrat der sogenannten Trost-Teddys zuletzt nahezu aufgebraucht war, sorgte nun die Lhoist Germany Rheinkalk GmbH erneut für Nachschub und stellte 100 neue Teddybären zur Verfügung.

Die Übergabe der Spende fand gemeinsam mit Bürgermeister Sebastian Schorn, Vertretern der Wirtschaftsförderung sowie Verantwortlichen des Rettungsdienstes statt. Für das Unternehmen ist die Unterstützung seit Jahren Teil seines Engagements als feuerwehrfreundliche Arbeitgeberin. Werkleiter Gabor Lang betonte dabei die Bedeutung der Hilfe für Kinder in Ausnahmesituationen.

Im Rettungsdienst kommen Kindernotfälle vergleichsweise selten vor. Gerade bei kleinen Kindern sei es jedoch oft schwierig, Untersuchungen und Maßnahmen verständlich zu erklären. Hier sollen die Stofftiere helfen. Die Teddybären werden spielerisch in die Versorgung eingebunden und können Kindern Sicherheit vermitteln. Wenn die Einsatzkräfte etwa zuerst den Teddy untersuchen oder behandeln, wirke dies häufig beruhigend und schaffe Vertrauen.

Bei der Übergabe: Karsten Niemann (Wirtschaftsförderung), Manuel Götte (Leitender Praxisanleiter Rettungsdienst), Sebastian Schorn (Bürgermeister), Gabor Lang (Werksleiter Flandersbach), Christoph Daumann (Abteilungsleitung Rettungsdienst). Foto: Stadt Wülfrath