Die Polizei war im Stadtgebiet im Einsatz. Symbolfoto: Polizei
Die Polizei war im Stadtgebiet im Einsatz. Symbolfoto: Polizei

Ratingen. Die Polizei hat am Freitagabend, 15. Mai, einen 33-Jährigen gestellt, der im Verdacht steht, mehrere Autos von einem Parkplatz eines Flugenhafenparkservices in Ratingen gestohlen zu haben.


Am Freitagnachmittag, gegen 16 Uhr, beabsichtigte ein 55-Jähriger seinen zwei Jahre alten BMW 330d von dem Gelände eines Flughafenparkservices an der Sohlstättenstraße abzuholen. Als er den seit einer Woche dort abgestellten BMW nicht auffinden konnte, alarmierte er die Polizei, wie es seitens der Behörde heißt.

Die Einsatzkräfte leiteten ein Ermittlungsverfahren ein und schrieben das Auto zur internationalen Fahndung aus. In den Abendstunden fand man der 330d mit Hilfe eines Ortungssystems auf dem Parkplatz eines nahegelegenen Kleingartenvereins. Zivilkräfte der Polizei observierten den Parkplatz, als gegen 21:30 Uhr ein Audi Q5 neben dem BMW parkte. Der Fahrer begab sich zielgerichtet zu dem BMW und öffnete die Fahrertür. In diesem Moment wurde er von den Polizisten angesprochen und nach einer kurzen Flucht gestellt.

Die Einsatzkräfte nahmen den kriminalpolizeilich bereits einschlägig in Erscheinung getretenen 33-Jährigen vorläufig fest. Im Rahmen erster Ermittlungen ergaben sich für die Polizei Anhaltspunkte, dass auch der von ihm zuvor geführte Audi Q5 gestohlen worden war. Die an dem Q5 angebrachten Kennzeichen waren auf einen Renault Traffic zugelassen und wurden ebenfalls sichergestellt.

In einer mitgeführten Tasche stellten die Einsatzkräfte zudem zwei weitere Schlüssel von hochwertigen Fahrzeugen fest, die ebenfalls auf dem Parkplatz der Kleingartenanlage geparkt waren. Da auch hier Anhaltspunkte für einen Diebstahl der Autos vorlagen, wurden sie sichergestellt.

Im Rahmen der weiteren Maßnahmen stellten die Kräfte der Polizei fest, dass der 33-Jährige derzeit eine Haftstrafe verbüßt und ihm erst am Vortag ein Hafturlaub gewährt worden war. Die Polizisten leiteten gleich mehrere Verfahren gegen den in Ratingen wohnenden Mann ein, der zudem keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen konnte. Er wurde im Laufe des nachfolgenden Tages zurück in die Justizvollzugsanstalt gebracht.