Kreis Mettmann. Am Mittwoch, 3. Juni, haben zahlreiche Einsatzkräfte der Kreispolizeibehörde Mettmann einen Schwerpunkteinsatz zur Verkehrssicherheit von Fußgängerinnen und Fußgängern sowie Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrern in den Städten Ratingen, Hilden, Langenfeld und Monheim am Rhein durchgeführt.
Im Rahmen des Konzepts “Projekt Korrekt” war die Polizei in der Zeit von 7 bis 13:30 Uhr aktiv. Unterstützt wurden die Expertinnen und Experten der Direktion Verkehr von Polizistinnen und Polizisten des Streifendienstes, wie die Kreispolizeibehörde mitteilt.
Die Einsatzkräfte führten zahlreiche konstruktive Präventionsgespräche. In 210 Fällen mussten sie das Fehlverhalten von Verkehrsteilnehmenden ahnden. Hierbei richteten sich 64 Maßnahmen gegen Fußgängerinnen und Fußgänger oder Radfahrende und 55 gegen Kraftfahrzeugführerinnen und -führer. Zusätzlich wurden 91 Verwarngelder wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen ausgesprochen.
Ratingen: In Ratingen stellten die eingesetzten Polizistinnen und Polizisten 45 Fuß- und Radverstöße fest. Hierbei wurde in sieben Fällen die Verkehrsflächennutzung missachtet. Sechs Radfahrende nutzten die falsche Richtungsfahrbahn. Bei vier Kraftfahrzeugführerinnen und -führern wurden Fehler beim Abbiegen festgestellt und geahndet.
Hilden: 14 Fuß- und Radverstöße stellten die Einsatzkräfte in Hilden fest. Auch hier wurde in den meisten Fällen die Verkehrsflächennutzung missachtet. Bei drei Kraftfahrzeugführerinnen und -führern wurden Fehler beim Abbiegen registriert und geahndet. Eine Person missachtete eine rote Ampel. Es wurden 23 sonstige verkehrsrechtliche Verstöße festgestellt. Das Team Verkehrsunfallprävention/Opferschutz führte an einem Infostand am Warrington Platz mehr als 50 Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern.
Langenfeld und Monheim am Rhein: In Langenfeld und Monheim am Rhein registrierte die Polizei fünf Fuß- und Radverstöße. Bei Kraftfahrzeugführerinnen und -führern kam es in 13 Fällen zu Ordnungswidrigkeitsverfahren, meistens wegen Ablenkung am Steuer. Es wurden 11 sonstige verkehrsrechtliche Verstöße festgestellt. Bei einer Geschwindigkeitsmessung auf der Geschwister-Scholl-Straße in Monheim am Rhein waren innerorts 91 Fahrzeuge zu schnell unterwegs. Die Fahrerinnen und Fahrer erhielten alle ein Verwarngeld.


