
Haan. Die Feuerwehr Haan wurde am Sonntag, 7. Juni, um 13:03 Uhr zu einer gemeldeten Rauchentwicklung in einem Mehrparteienhaus an der Diekermühlenstraße alarmiert.
“Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war eine starke Rauchentwicklung aus dem Kellerbereich des Gebäudes feststellbar. Die anwesenden Bewohner teilten den Einsatzkräften unmittelbar mit, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befinden würden. Allerdings sollte sich noch ein Hund in einer der Wohnungen aufhalten”, berichtet die Feuerwehr.
Die Feuerwehr leitete umgehend Rettungs- und Brandbekämpfungsmaßnahmen ein. Hierzu gingen zwei Trupps unter Atemschutz parallel zur Erkundung und Brandbekämpfung in den Kellerbereich sowie zur Kontrolle der betroffenen Wohnung vor. Der Hund konnte dabei zügig aufgefunden und unverletzt aus dem Gebäude gerettet werden.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung und der damit verbundenen Geruchsbelästigung wurde über die Warn-App NINA eine Bevölkerungswarnung herausgegeben.
Im Verlauf des Einsatzes meldeten sich vier Bewohner mit Verdacht auf Rauchgasinhalation. Nach rettungsdienstlicher Untersuchung wurden drei der Betroffenen zur weiteren medizinischen Abklärung in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Zur Unterstützung der Einsatzmaßnahmen wurde von der Feuerwehr Langenfeld ein Abrollbehälter Atemschutz angefordert. Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr Haan sowie des Rettungsdienstes im Einsatz. Die Brandursache ist Gegenstand der Ermittlungen der Polizei. Die Feuerwehr Haan war bis circa 17 Uhr im Einsatz.

