Hans Jürgen Schmälzlein, David Franzke, Wolfgang Eiteneuer, Anna Peintinger und Natalie Krosta (von links nach rechts) treten im Rollerskating bei den Nationalen Spielen an. Foto: Lebenshilfe Kreis Mettmann
Hans Jürgen Schmälzlein, David Franzke, Wolfgang Eiteneuer, Anna Peintinger und Natalie Krosta (von links nach rechts) treten im Rollerskating bei den Nationalen Spielen an. Foto: Lebenshilfe Kreis Mettmann

Kreis Mettmann. Für 19 Athletinnen und Athleten und acht Coaches der Lebenshilfe Kreisvereinigung Mettmann beginnt in diesen Tagen ein sportliches Highlight: Sie reisen zu den Special Olympics Nationalen Spielen ins Saarland. Die diesjährigen Wettbewerbe finden vom 15. bis 20. Juni statt und gelten als das größte inklusive Multisport-Event Deutschlands.


Der überwiegende Teil der Wettbewerbe wird in Saarbrücken ausgetragen. Die Landeshauptstadt ist damit zentraler Treffpunkt für Athletinnen und Athleten, Delegationen, Volunteers sowie Besucherinnen und Besucher aus dem gesamten Bundesgebiet. Special Olympics Deutschland erwartet rund 4.300 Sportlerinnen und Sportler aus allen 16 Landesverbänden. Mit Wettbewerben in 27 Sportarten werden bei den Nationalen Sommerspielen so viele Disziplinen angeboten wie nie zuvor.

„Allein die Qualifikation für die Nationalen Spiele ist bereits ein großer Erfolg. Hinter jeder Nominierung stehen viele Trainingsstunden, Ausdauer und Leidenschaft. Wir sind stolz auf unsere Sportlerinnen und Sportler und wünschen ihnen unvergessliche Tage, persönliche Bestleistungen und natürlich auch das nötige Quäntchen Glück im Wettkampf“, sagt Doris Hirt, Sportkoordinatorin der Lebenshilfe Kreisvereinigung Mettmann.

Die Sportlerinnen und Sportler aus dem Kreis Mettmann treten in den Disziplinen Schwimmen, Rollerskating, Tischtennis und Golf an. Im Schwimmen gehen Katharina Bachmann, Theodora Christou, Florian Haaf, Leonie Karger, Eleftherios Labru, Jens Langhoff, Barbara Stemmer und Oliver Wagener an den Start. Alle acht kommen aus Velbert. Im Rollerskating vertreten Sarah Bruchmann aus Haan, Wolfgang Eiteneuer aus Monheim am Rhein sowie David Franzke, Natalie Krosta, Anna Peintinger, Hans Jürgen Schmälzlein und Stefanie Wiegel aus Langenfeld den Kreis Mettmann. Für die Wettbewerbe im Tischtennis wurden Naim Bayraoua aus Hilden sowie Jörg Quitteck und Anja Wermbter aus Langenfeld nominiert. Emily Träm aus Ratingen startet im Golf.

Die Nationalen Spiele sind zugleich ein wichtiger Qualifikationswettbewerb. Erfolgreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich für die Special Olympics World Games 2027 in Chile empfehlen. Für die Delegation aus dem Kreis Mettmann steht dabei nicht allein der sportliche Erfolg im Mittelpunkt. Die Nationalen Spiele bieten die Möglichkeit, Teil einer großen inklusiven Bewegung zu sein, neue Erfahrungen zu sammeln und das eigene Können auf nationaler Bühne unter Beweis zu stellen.