Ein Blick auf eine Häuserreihe an einem regnerischen Tag. Foto: Volkmann
Ein Blick auf eine Häuserreihe an einem regnerischen Tag. Foto: Volkmann

Velbert. Ein gebrauchtes Einfamilienhaus wird in Velbert aktuell für 495.000 Euro (-1%) angeboten. Das für den Erwerb notwendige Eigenkapital ist gerade für junge Familien immer schwieriger aufzubringen.


Haushalten mit kleinen und mittleren Einkommen bietet das Land NRW deshalb günstige Förder- und auch Eigenkapitalersatzdarlehen: „Für eine dreiköpfige Familie in Velbert sind in diesem Jahr bis zu 172.000 Euro möglich“, hat LBS-Gebietsleiter Bert Christoffel berechnet.

Weil der Immobilienmarkt hier angespannt ist, gilt in Velbert die Kostenkategorie 3. Diese ermöglicht eine Grundförderung von 148.000 Euro und ein Zusatzdarlehen von 24.000 Euro pro Kind. Das Jahresbruttoeinkommen kann bis zu 57.074 Euro betragen (Einkommensgruppe A). Haushalte mit höheren Einkommen können trotzdem von einer verringerten Förderung profitieren: In der Einkommensgruppe B liegt die Höchstgrenze für die Musterfamilie bei 79.411 Euro. Die Grundförderung beträgt dann immer noch 88.000 Euro, der Familienbonus bleibt in voller Höhe erhalten.

Gefördert werden der Kauf sowie der Neubau von Häusern und Eigentumswohnungen zur eigenen Nutzung. Bert Christoffel: „Die Vorteile der Landesmittel sind niedrige Zinsen mit einer Laufzeit von bis zu 30 Jahren: Sie liegen inklusive der Verwaltungsgebühren bei nur einem Prozent statt einem Marktzins von rund 4 Prozent.“ Dazu kommen die nachrangige Sicherung im Grundbuch, außerplanmäßige Tilgungsmöglichkeiten ohne Zusatzkosten sowie Tilgungsnachlässe für Einkommensgruppe A.