Auf dem Gelände am Zeittunnel wurde das Sommerfest am Panorama-Radweg in Wülfrath gefeiert. Foto: Kling

Wülfrath. „Der Panorama-Radweg ist ein Weg für viele: fürs Freizeitradeln, für den Arbeitsweg, zum Inlineskaten, zum Joggen und zum Wandern – kurz gesagt: Für die Menschen in unserer Region ist er eine echte Bereicherung im Alltag.“ Mit diesen Worten hat Wülfraths Bürgermeister Sebastian Schorn am Mittag die Gäste des Sommerfestes am Zeittunnel begrüßt.


Vor 15 Jahren wurde der Weg eröffnet. Inzwischen feiern die Städte Heiligenhaus, Velbert und Wülfrath jedes Jahr am gleichen Tag ein Fest, das in diesem Jahr unter dem Motto „Einfach Spitzen-Trasse“ steht – ein Schlagwort, das sie durchaus auch für die nächsten 15 Jahre beibehalten könnten.

In Wülfrath findet das Sommerfest traditionell auf dem Gelände am Zeittunnel statt. Schließlich befindet sich dort ein Knotenpunkt, an dem sich Auswärtige auch schon einmal fragen, wie es denn Richtung Wuppertal weitergeht, weil sie die Beschilderung nicht finden können.

Heute kamen jedenfalls wieder viele Gäste mit dem Rad und zu Fuß, um Würstchen und Kartoffelsalat zu essen oder Kaffee und Kuchen zu genießen. Die Firma Puky hatte erneut Räder in verschiedenen Größen mitgebracht, mit denen Kinder unentwegt über das Gelände flitzten. Am Parcours von Segwaypoint Rheinland standen die etwas älteren Jungen und Mädchen Schlange.

Bei „WülRad“, der Schülerfirma der Freien Aktiven Schulen, konnten sich die Gäste in einer Rikscha fahren lassen oder ein Lastenrad ausprobieren. Die Feuerwehr hatte das Spitzenhäuschen wieder mitgebracht. Und das Rote Kreuz war mit dem Schminken von Gesichtern noch in Übung vom letzten Kinderfest.

Die Aktion Kulturrucksack lud Kinder dazu ein, alte Räder zu beschriften und Wünsche auf einen Zettel zu schreiben, die vielleicht ja wahr werden könnten. Und Lutz Strenger sorgte mit seinem Akkordeon für die musikalische Begleitung des gemütlichen Familienfestes.

Wer bereits um 11 Uhr vor Ort war, konnte mit dem ADFC eine Radtour rund um Wülfrath machen, die zum Schluss über den Panorama-Radweg zurück zum Zeittunnel führte.

Der Panorama-Radweg verbinde nicht nur die Anrainerstädte Heiligenhaus, Velbert, Wülfrath und Haan, sagte der Bürgermeister in seiner kurzen Rede. Er sei auch längst ein touristisches Highlight im Neanderland und damit ein wichtiger Wirtschafts- und Standortfaktor für Wülfrath und die Region.