
Wülfrath. Seit 1956 gibt es die Deutsche Fernsehlotterie. Jetzt kann sich die Bergische Diakonie über eine Förderung in Höhe von 437.000 Euro freuen.
Die Deutsche Fernsehlotterie feiert in diesem Jahr ihr 70-jähriges Bestehen. Das Motto der Soziallotterie lautet: „Gewinnen und Helfen“. An Gewinnen hat die Soziallotterie in den vergangenen sieben Jahrzehnten nach eigenen Angaben 45 Millionen Euro ausgeschüttet.
Mit jedem Spieleinsatz fördern die Mitspielerinnen und Mitspieler soziale Projekte. In den Genuss einer solchen Förderung kommt jetzt die Bergische Diakonie. Sie hat ein Projekt gestartet, mit dem sie das Ehrenamt stärken möchte.
Derzeit engagieren sich nach Angaben der Diakonie 146 Menschen ehrenamtlich in den zehn Einrichtungen der Diakonie, fast ausschließlich Frauen. „Engagement stärken“ heißt das Projekt, das jetzt die Förderung durch die Fernsehlotterie erhält.
Die Projektleiterinnen Jelena Maschke und Mara Vöcking haben viele Ziele. Eines davon ist es, jüngere Menschen dafür zu gewinnen, sich bei der Diakonie zu engagieren. Auch Männer und Menschen mit Migrationshintergrund gibt es bislang kaum im Kreis der Ehrenamtlichen.
Mit dem neuen Projekt sollen die freiwilligen Helferinnen und Helfer unterstützt und die Zusammenarbeit mit den Hauptamtlichen gestärkt werden. Für die Bewohnerinnen und Bewohner erhofft sich die Diakonie mehr persönliche Begegnungen, mehr Begleitung, mehr Teilhabe im Alltag und mehr Lebensqualität.
Das Projekt läuft bereits und ist auf drei Jahre angelegt. Die Stärkung des ehrenamtlichen Engagements, die nun durch die Deutsche Fernsehlotterie gefördert wird, soll den 830 Menschen in den zehn Pflegeeinrichtungen der Bergischen Diakonie zugutekommen.

