
Wülfrath. Düssel feiert die nächste WM-Party. Es kamen noch mehr Menschen als beim 7:1-Auftaktsieg.

Schon eine Viertelstunde vor 21 Uhr standen etwa 100 Menschen Schlange, um auf die Fanmeile zu kommen, die die Leiterrunde der katholischen Pfarrgemeinde St. Maximin zu den Spielen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM öffnet.
850 Besucherinnen und Besucher waren nach Angaben des Ordnungsamtes für das Public Viewing zum Spiel der deutschen Männer zugelassen. Knapp 800 Menschen befanden sich bis zum Spielbeginn um 22 Uhr auf der Fanmeile. Das Team von St. Maximin zählt die Gäste am Eingang.
Schon wenige Sekunden nach Spielbeginn hätte es bei einer Chance von Kai Havertz fast den ersten Treffer gegeben. Zweimal wurde in der ersten Halbzeit in Düssel gejubelt, zweimal zappelte der Ball im Netz des Gegners Elfenbeinküste, aber beide Tore wurden nicht gegeben. Stattdessen traf die Elfenbeinküste und schockte die deutschen Fußballer.
Nach Spielzeit gerechnet dauerte der Schock 30 Minuten an, bis Julian Nagelsmann in der 60. Minute dreimal wechselte. Und endlich konnten die Fans in Düssel auch jubeln, ohne zurückgepfiffen zu werden. Erst über den Ausgleich von Deniz Undav und dann, ganz spät, über seinen Siegtreffer zum 2:1.
„Intensivstes Spiel der WM“, hieß es in einer Pressestimme aus England. Für die Fans in Düssel war es eher eine Zitterpartie.
Die Party in Düssel geht am Donnerstag weiter. Deutschland steht inzwischen als Gruppensieger fest und trifft um 22 Uhr deutscher Zeit auf Ecuador. Das Team der Leiterrunde von St. Maximin öffnet die Fanmeile um 21 Uhr.

