Kreis Mettmann. Wie wichtig Bewegung, Sprache und Spielen für die kindliche Entwicklung sind, stand jetzt im Mittelpunkt der Weiterbildung „Bewegung trifft Sprache“ für Kita-Fachkräfte, ausgerichtet von der Gesundheitsförderung des Kreises Mettmann im Rahmen der Lott-jonn-Initiative Kinder- und Jugendgesundheit.
In den Räumen der SPE-Kita Mühl in Hilden zeigte Referentin Silvie Schwarz-Hollasch, wie eng Sprache und Bewegung zusammengehören und wie kraftvoll diese Verbindung im Kita-Alltag wirkt. Mit Spielliedern, Reimen, Wahrnehmungsspielen und kreativen Bewegungsanlässen tauchten die Teilnehmenden in Methoden ein, die Kinder spielerisch stärken – sprachlich, motorisch und sozial.
Warum das wichtig ist: Kinder lernen über Bewegung. Sie erkunden ihre Welt handelnd, probieren aus, kommunizieren, reagieren – und entwickeln dabei Sprache und Körpergefühl gleichzeitig. Die Fortbildung machte deutlich, wie leicht sich dieser natürliche Lernweg im Alltag aufgreifen lässt: mit kleinen Ritualen, Liedern, Bewegungsimpulsen und dialogischen Spielideen, die ohne großen Aufwand sofort umsetzbar sind.
In Kleingruppen entwickelten die Fachkräfte eigene Ideen, erprobten neue Zugänge und tauschten Erfahrungen aus. Für Heide Förster vom Lott‑Jonn‑Team ist genau das der Kern des Erfolgs: „Wenn Fachkräfte miteinander ins Gespräch kommen, entstehen Lösungen, die direkt im Kita-Alltag wirken. Diese Fortbildung hat gezeigt, wie viel Potenzial in der Verbindung von Bewegung und Sprache steckt.“
Zum Abschluss gab es Empfehlungen zu Literatur und Medien sowie eine gemeinsame Reflexion, wie die Impulse nachhaltig in den Einrichtungen verankert werden können. Das Ergebnis: Mehr Bewegungsfreude, mehr sprachliche Anregung und eine bewusst gestaltete pädagogische Begleitung – davon profitieren die Kinder unmittelbar. Die Fortbildung setzt ein starkes Zeichen für eine ganzheitliche, alltagsintegrierte Förderung, die Kinder in ihrer Entwicklung wirklich erreicht.


