Ratingen. Die enorme Hitze, die Ende Juni auch in Ratingen herrschte, hat es deutlich gezeigt. Bei Temperaturen weit jenseits der 30 Grad ist das Arbeiten in bestimmten Bereichen nicht mehr zumutbar. Daher wurde jetzt entschieden, dass der Wertstoffhof an der Robert-Zapp-Straße an allen Tagen, an denen es mindestens 33 Grad Celsius heiß ist, bereits um 12.30 Uhr seine Pforten schließt.
Bereits seit einigen Jahren gilt eine Regelung, nach der die Müllabfuhr bei Hitze eine Stunde eher den Dienst beginnen kann – um 6 Uhr statt wie üblich um 7 Uhr. So können die kühleren Morgenstunden für die harte Arbeit genutzt werden, denn die Arbeiter haben praktisch keine Möglichkeit, in ihrer schweren Arbeitsmontur der brennenden Mittagssonne zu entgehen.
Genau das Gleiche gilt jedoch auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Wertstoffhofs. Auch sie haben keine Möglichkeit, der Mittagssonne auszuweichen. An Tagen, für die mindestens 33 Grad vorhergesagt werden, ist daher ab sofort schon um 12.30 Uhr Schluss. Dafür öffnet der Wertstoffhof eine halbe Stunde früher als normal, nämlich schon um 6.30 Uhr.
„Wir bitten um Verständnis für diese Maßnahme“, sagt der zuständige Umweltdezernent Prof. Dr. Bert Wagener, „aber unter solchen extremen Bedingungen können gesundheitliche Beeinträchtigungen für die Kolleginnen und Kollegen nicht ausgeschlossen werden.“


