Im Stadtgebiet ist es zu einem Einsatz für den Rettungsdienst gekommen. Foto: Volkmann
Im Stadtgebiet ist es zu einem Einsatz für den Rettungsdienst gekommen. Foto: Volkmann

Düsseldorf. Nach einer mutmaßlichen Trunkenheitsfahrt ist es am Mittwoch, 15. Juli, gegen 23 Uhr auf der A59 in den späten Abendstunden zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. 


Eine 54-Jährige aus Düsseldorf fuhr laut Polizei auf der A59 in Richtung Köln, als sie auf Höhe der Anschlussstelle Richrath in das Heck einer vorausfahrenden 47-Jährigen aus Monheim fuhr. „Durch den starken Aufprall wurde der Wagen der 54-Jährigen an der Front stark beschädigt und es entstand ein Trümmerfeld, das sich auf einer Länge von gut hundert Metern über die Fahrbahn erstreckte“, hieß es.

Die Fahrbahn wurde voll gesperrt und der Verkehr an der Anschlussstelle Garath abgeleitet sowie der aufgestaute Verkehr zurückgeführt. Die 47-jährige Monheimerin blieb unverletzt, die Düsseldorferin kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus.

Zeugen gaben zu Protokoll, dass die Frau aus Düsseldorf bereits vor dem Unfall mit einer unsicheren Fahrweise auf der Autobahn aufgefallen sein soll. Bei einem durchgeführten Atemalkoholtest bei ihr zeigte das Gerät einen Wert von über zwei Promille an, wie die Polizei meldet. Es wurden ihr mehrere Blutproben entnommen und die Beamten fertigten eine Strafanzeige.

Die Autobahnpolizei gab die Fahrbahn gegen 1:30 Uhr wieder für den Verkehr frei.