Der Essener Dom samt Domschatz mitten in der Innenstadt. Foto: Volkmann
Der Essener Dom samt Domschatz mitten in der Innenstadt. Foto: Volkmann

Essen. Mitten in der Essener City liegt die Keimzelle der Stadt – der Dom. Am Sonntag, 26. Juli, können Besucherinnen und Besucher die jahrhundertealte Kirche von 15 bis 16 Uhr bei einer Führung kennenlernen.


Der Essener Dom war einst die Kirche des Essener Frauenstifts, das von 850 bis 1803 bestand. Der heutige Kirchenbau aus dem 13. Jahrhundert verbindet gotische Architektur mit älteren Bauteilen und moderner Kunst. Der Essener Westbau aus der Zeit um 1000 zählt zu den bedeutendsten seiner Art und zeigt die damals enge Verbindung des Essener Stifts zur kaiserlichen Familie. Zudem gibt es prachtvolle Schatzstücke und weltweit einzigartige Kunstwerke zu sehen. Die Goldene Madonna ist die älteste plastische Marienfigur weltweit und der Siebenarmige Leuchter ist der größte seiner Art.

Die Geschichte des Essener Doms geht zurück bis in das 9. Jahrhundert, doch das heutige Aussehen von Architektur und Ausstattung ist geprägt durch Kriegszeiten sowie den Wunsch nach zeitgenössischen Akzenten. Somit ergibt sich ein Spannungsbogen vom Mittelalter bis in die Moderne. Die Gäste begeben sich auf eine Zeitreise und erleben eine eindrucksvolle Architektur sowie einzigartige Kunstwerke, die von der kulturellen Vergangenheit der Region zeugen.

Die Teilnahme kostet acht Euro. Treffpunkt ist das Foyer des Domschatzes, Burgplatz 2. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.