Aus den Ideen entsteht jetzt ein Malbuch für Kinder. Foto: privat
Aus den Ideen entsteht jetzt ein Malbuch für Kinder. Foto: privat

Mettmann. Der Sommer-Mal-Workshop „Mettmann durch Kinderaugen“ geht zu Ende. Der Abschluss wird in der Bibliothek am Dienstag, 28. Juli, ab 11:30 Uhr gefeiert. 


Mit viel Fantasie, Kreativität und Neugier haben Kinder im Grundschulalter ihre Ideen für Mettmann von morgen zu Papier gebracht. Entstanden sind Bilder, fantasievolle Geschichten und außergewöhnliche Zukunftsvisionen.

„Ich wünsche mir für meinen Wechsel aufs KHG eine Insel mit Palmen und einem Strand auf dem Schulhof, auf dem man sich ausruhen kann“, erzählt die zehnjährige Emma. Der fünfjährige Davud weiß sofort, was ihm in Mettmann noch fehlt: „Ich möchte eine Dreier-Rutsche auf dem Neandertal-Spielplatz!“

Auch die Geschichte der Stadt inspirierte die jungen Künstlerinnen und Künstler. Nach einem Rundgang durch das Stadtgeschichtshaus mit Anita Schäfer von den Aulen Mettmann setzte Tom seine Eindrücke zeichnerisch um. Darüber hinaus entstanden spannende Kurzgeschichten – etwa über einen Naturforscher, der im Stadtwald eine Höhle mit Neandertalern entdeckt und ein Mammut neben ihm auftaucht.

Während einer Stadtrallye erkundeten die Kinder ihre Heimat aus neuen Perspektiven. Das gemeinsame Ausprobieren verschiedener Musikinstrumente sorgte ebenso für Begeisterung wie das eigens für den Workshop geschriebene „Mettmann-Mäuse-Lied“, das von Natascha Backhaus mit den Kindern einstudiert wurde.

Der Sommer-Mal-Workshop wurde von der Kunst- und Kulturinitiative ME:ET initiiert und von der Theaterpädagogin Dagmar Grotendorst sowie der Kreativpädagogin Natascha Backhaus durchgeführt. Unterstützt wurde das Ferienangebot von den Aulen Mettmann, der HABRIS-Stiftung, der Oetelshofener Stiftung und FöneK.

Aus den im Workshop entstandenen Kinderzeichnungen und professionellen Illustrationen der Dürener Künstlerin Petra J. Pool entsteht nun ein Ausmalbuch für Mettmanner Kinder.