Kreis Mettmann. Die Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Mettmann möchte eine neue Selbsthilfegruppe für Frauen gründen, die belastende Erfahrungen mit narzisstischem Verhalten in ihrem persönlichen Umfeld gemacht haben.
Ob in Partnerschaften, der Familie oder anderen engen Beziehungen – emotionale Manipulation, ständige Selbstzweifel oder das Gefühl, nicht verstanden zu werden, können Betroffene über lange Zeit belasten. Der Austausch mit Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, kann dabei helfen, Erlebtes besser einzuordnen, neue Perspektiven zu gewinnen und wieder Vertrauen in die eigenen Gefühle zu entwickeln.
Selbsthilfe bedeutet dabei ausdrücklich nicht Therapie. Vielmehr bietet eine Selbsthilfegruppe einen geschützten Rahmen, in dem Erfahrungen geteilt, Verständnis erlebt und gegenseitige Unterstützung erfahren werden können. Viele Menschen empfinden es als entlastend zu erleben, dass sie mit gemachten Erfahrungen nicht allein sind.
Die geplante Gruppe richtet sich an Frauen ab 18 Jahren, die sich einen wertschätzenden und vertrauensvollen Austausch wünschen. Dabei spielt es keine Rolle, wie lange die belastenden Erfahrungen zurückliegen oder ob aktuell noch Kontakt zu den betreffenden Personen besteht.
Da eine bisher bestehende Selbsthilfegruppe zu diesem Themenbereich nicht weitergeführt wird, möchte die Selbsthilfe-Kontaktstelle Betroffenen auch künftig die Möglichkeit bieten, miteinander in Kontakt zu kommen und Unterstützung durch Selbsthilfe zu erfahren.
Neben interessierten Teilnehmerinnen werden auch Frauen gesucht, die sich vorstellen können, die Gruppe als Gruppensprecherin aktiv mit aufzubauen und zu begleiten. Vorkenntnisse sind hierfür nicht erforderlich. Die Selbsthilfe-Kontaktstelle unterstützt die Gründung, begleitet die ersten Schritte und steht der Gruppe auch darüber hinaus beratend zur Seite.
Interessierte Frauen können sich unverbindlich an die Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Mettmann wenden: 02104 96 56 22 oder selbsthilfe-mettmann@paritaet-nrw.org.


