Die Räume der Hospizbewegung Ratingen. Foto: Verein
Die Räume der Hospizbewegung Ratingen. Foto: Verein

Ratingen. Die Ratinger Hospizbewegung bietet Mitte August Angebote zur Trauerbewältigung an.


Seit mehreren Jahren bietet die Hospizbewegung Ratingen Letzte-Hilfe-Kurse an. Diese vermitteln Bürgern ein Grundwissen im Umgang mit schwerkranken und sterbenden Menschen. Vermittelt werden Basiswissen und Orientierungen sowie einfache Handgriffe.

„Sterbebegleitung ist keine Wissenschaft, sondern ist auch in der Familie und der Nachbarschaft möglich. Die Hospizbewegung möchte ermutigen, sich Sterbenden zuzuwenden. Denn Zuwendung ist das, was wir alle am Ende des Lebens am meisten brauchen“, erläutertet die Kursleiterin die Inhalte des Kurses.

Am 13. August findet von 17 bis 21 Uhr der nächste Kurs im „Café Extrablatt“, Marktplatz 10, statt. Anmeldung unter 02102-23847 oder info@hospizbewegung-ratingen.de, die Teilnahme ist kostenlos.

Eine Selbsthilfegruppe – die „Gratwanderer“ – richtet sich an Menschen mit palliativer Erkrankung, die sich in einem geschützten Rahmen offen austauschen möchten. Im Mittelpunkt stehen ehrliche Gespräche, das Teilen von Erfahrungen und die gegenseitige Stärkung – jenseits von Floskeln und gut gemeinten Ratschlägen. Die Idee zu dieser Selbsthilfegruppe ist vor einigen Jahren erstmals in Deutschland beim Hospizverein Düsseldorf-Nord entstanden. Das bewährte Konzept möchte die Hospizbewegung nun auch für die Bürgerinnen und Bürger in Ratingen etablieren.

Die Treffen finden jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat von 15 bis 17 Uhr in den Räumen der Hospizbewegung Ratingen, Bechemer Str. 1, in Ratingen statt. Ausgebildete Begleiterinnen stehen bei Bedarf unterstützend zur Verfügung. Das nächste Treffen finden am 13. August statt.

Um Anmeldung wird gebeten unter 02102 23847 oder info@hospizbewegung-ratingen.de.