Die SPD-Bundestagsabgeordnete Kerstin Griese. Foto: Haar/Bundestag
Die SPD-Bundestagsabgeordnete Kerstin Griese. Foto: Haar/Bundestag

Kreis Mettmann. Ende August geht Sozialstaatssekretärin Kerstin Griese wieder auf Sommertour durch die niederbergische Region und Ratingen.


Den Auftakt ihrer 22. Sommertour macht ein Neubauprojekt in Heiligenhaus, wo die städtische Bau- und Immobiliengesellschaft ein Wohnhaus in finnischer Holzmodulbauart errichtet. Außerdem stehen weitere Neubauten auf dem Programm: das Soziale Zentrum in Heiligenhaus, in dem unter anderem eine AWO-Kita eingerichtet wird, und das im vergangenen Jahr neu eröffnete Gebäude des Klinikums Niederberg in Velbert. „Mich interessiert, wie sich unsere Städte weiterentwickeln – mit bezahlbarem Wohnraum, guter sozialer Infrastruktur und moderner Versorgung“, sagt Griese.

Für die Abgeordnete ist die Sommertour auch eine Gelegenheit, sich Projekte anzuschauen, die mit Bundesmitteln gefördert werden. So besucht Griese den Stillen Park in Langenberg, für den die evangelische Gemeinde 49.000 Euro aus dem Denkmalschutzprogramm erhalten hat. Auch das ebenfalls in Langenberg befindliche Naturfreibad Nizzabad steht auf dem Programm, in das eine Millionenbetrag aus dem Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Einrichtungen fließt.

Kerstin Griese sucht auf ihren Stationen im Wahlkreis auch das Gespräch mit Beschäftigten und Unternehmen. Dazu geht es zu ABB in Ratingen, zum Technology Center Witte in Velbert und zur Ratinger Campofrio Food Group. Themen seien gute Arbeit, Fachkräftesicherung, Mitbestimmung und die Frage, wie Betriebe in der Region zukunftsfest bleiben können, so Griese. „Ich nehme aus solchen Gesprächen immer konkrete Eindrücke mit nach Berlin.“

Der Wülfrather DRK-Kindergarten „Farbenfroh“ ist einer von nur neun „Schwimm-Kitas“ in NRW. Ihn wird Griese während ihrer Sommertour besuchen, genauso wie das Fußball-Inklusions-Team des 1. FC Wülfrath sowie in Ratingen die Feuerwehr und die Pfarrei St. Peter und Paul. Dort wird sie sich über das Projekt eines Glaspavillons informieren, das unter dem Motto „Kirche geht raus“ entsteht.