Erkrath. Der Rat der Stadt Erkrath hat in seiner Sitzung vom 30. Juni den Haushaltsplan für die Jahre 2026 und 2027 zusammen mit einem verpflichtenden Haushaltssicherungskonzept beschlossen.
Der beschlossene Haushalt wurde anschließend zur Anzeige und Genehmigung bei der Kommunalaufsicht vorgelegt. Mit Verfügung vom 7. August hat die Landrätin des Kreises Mettmann die Haushaltssatzung für die Jahre 2026 und 2027 nun final freigegeben.
Der Haushaltsplan weist sowohl für das Jahr 2026 als auch für das Jahr 2027 einen in Erträgen und Aufwendungen nicht ausgeglichenen Haushalt aus. Im Jahr 2026 wird mit einem Jahresdefizit in Höhe von 19,95 Millionen Euro gerechnet, für das Jahr 2027 wird ein Fehlbetrag von rund 16,68 Millionen Euro erwartet. Durch das ebenfalls beschlossene Haushaltssicherungskonzept soll der städtische Haushalt bis zum Jahr 2036 wieder ausgeglichen werden. Hierfür sieht die Verwaltung in den kommenden Jahren weitreichende Sparmaßnahmen und zusätzliche Einnahmen in einem Gesamtumfang von rund 92 Millionen Euro vor.
Bürgermeister Christoph Schultz dankte Landrätin Bettina Warnecke und der Kreisverwaltung für die zügige Bearbeitung: „Mit dem Doppelhaushalt haben wir dem Kreis Mettmann ein anspruchsvolles Werk zur Prüfung vorgelegt. Wir freuen uns daher, dass die Kommunalaufsicht den Haushalt für Erkrath nun freigegeben hat und wir mit der Umsetzung der darin vorgesehenen Maßnahmen beginnen können.“
Den vollständigen Haushaltsplan sowie weitere Informationen rund um die städtischen Finanzen, dem verpflichtenden Haushaltssicherungskonzept sowie dem damit verbundenen Maßnahmenkatalog finden Interessierte unter www.erkrath.de/haushalt.


