Gelsenkirchen. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) hat einen Bewilligungsbescheid in Höhe von 4.581.200 Euro an die DB InfraGO AG ausgestellt. Das Unternehmen erhält die Zuwendungen für die Modernisierung und den Neubau von Zuginformationsmonitoren an sechs Stationen des Schienenpersonennahverkehrs.
Insgesamt werden laut Verkehrsverbund 99 Monitore und Anzeigetafeln erneuert oder neu errichtet. „Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen rund 6,2 Millionen Euro. Die Umsetzung ist für die Jahre 2026 und 2027 vorgesehen“, hieß es. Von der Modernisierung profitieren die Fahrgäste an den Bahnhöfen Mülheim (Ruhr) Hauptbahnhof, Mülheim (Ruhr)-Styrum, Wesel, Castrop-Rauxel Hauptbahnhof, Dortmund-Dorstfeld und Herne.
Moderne Anzeigetechnik und ergänzende akustische Informationen sollen eine „aktuelle, zuverlässige und barrierefreie Information der Reisenden“ möglich machen.
„Verlässliche und gut verständliche Informationen sind für die Fahrgäste ein wesentlicher Bestandteil einer attraktiven Schienenmobilität. Mit der Modernisierung schaffen wir an sechs wichtigen Stationen zeitgemäße und barrierefreie Informationsangebote. Die Investition verbessert die Orientierung, erhöht die Verlässlichkeit der Fahrgastinformation und stärkt damit die Qualität des öffentlichen Nahverkehrs im Verbundraum“, sagt Oliver Wittke, Vorstandssprecher des VRR.
An den sechs Stationen wird die veraltete FIA-LCD-Technologie durch moderne TFT-Displays mit einer verbesserten Darstellungsqualität ersetzt. Bestehende Anzeigegeräte werden demontiert und neue Zuginformationsmonitore einschließlich der erforderlichen Tragkonstruktionen installiert. Soweit erforderlich, werden die Anlagen durch Beschallungssysteme und Uhren ergänzt. „Die moderne und einheitliche Systemarchitektur verbessert die Qualität, Aktualität und Zuverlässigkeit der Fahrgastinformation. Eine integrierte Fernüberwachung und der Wegfall lokaler Server erhöhen zugleich die Betriebs- und Ausfallsicherheit der Anlagen. Durch die Kombination visueller Anzeigen und akustischer Informationen wird die Reisendeninformation nach dem Zwei-Sinne-Prinzip barrierefrei gestaltet. Die neuen Anlagen erleichtern den Fahrgästen die Orientierung an den Stationen und erhöhen den Komfort bei der Nutzung des Schienenpersonennahverkehrs“, teilt der VRR mit.


