Helmut Klammer hat sich über viele Jahre für den Verein engagiert. Foto: privat
Helmut Klammer hat sich über viele Jahre für den Verein engagiert. Foto: privat

Mettmann. Der Mettmanner Radsportverein Edelweiß trauert um Helmut Klammer, der nach schwerer Krankheit im Juli verstorben ist. In einem Nachruf würdigt der Verein die Verdienste seines langjährigen Mitglieds.


„Es gibt Menschen in einem Verein, deren Bedeutung sich nicht allein an Ämtern oder Funktionen messen lässt. Menschen, die einfach da sind, wenn sie gebraucht werden. Helmut Klammer war ein solcher Mensch“, schreibt der Radsportverein. Klammerer sei über viele Jahre ein fester Bestandteil der Gemeinschaft gewesen.

Am 15. August 2004 trat Helmut Klammer dem Verein bei. Nach seinem Berufsleben wollte er noch einmal etwas Neues beginnen: eine Aufgabe finden, Gemeinschaft erleben und gleichzeitig seiner Leidenschaft für den Radsport nachgehen. Bei den Edelweißen fand er diesen Platz. 2006 übernahm Helmut das Amt des Radwander-Fachwarts und führte es bis 2012 aus. Doch sein Engagement endete nicht mit dem Amt. Auch in den folgenden Jahren unterstützte er die jeweiligen Fachwarte, stand den Radwanderern als erfahrener Tourenguide zur Seite und war mit seinem Wissen und seiner Erfahrung ein wichtiger Begleiter.

„Helmut war kein Mensch, der viele Worte brauchte. Aber wenn er etwas sagte, hatte es Gewicht. Und wenn jemand Hilfe brauchte, war er da“, hieß es aus dem Vereinsvorstand. „Wir werden seine ruhige, verlässliche Art und seinen guten Rat sehr vermissen.“

Besonders berührt die Vereinsmitglieder, dass Helmut Klammerer trotz seiner schweren Erkrankung bis zuletzt selbstbestimmt blieb und seine Entscheidungen selbst getroffen hat.