Ina Schmidt hält den Vortrag über Hannah Arendt. Foto: Melanie Zwiehoff-Bremicker/VHS Essen
Ina Schmidt hält den Vortrag über Hannah Arendt. Foto: Melanie Zwiehoff-Bremicker/VHS Essen

Essen. Hannah Arendt hat sich nie als Philosophin verstanden und wurde doch zu einer der einflussreichsten Denkerinnen des 20. Jahrhunderts. Die Kulturwissenschaftlerin Ina Schmidt stellt ihr Werk am Donnerstag, 17. September, ab 18.30 Uhr im Großen Saal der Volkshochschule (VHS) Essen vor.


Im Mittelpunkt steht Arendts Idee eines „Denkens ohne Geländer“: selbst zu urteilen, statt sich auf fertige Überzeugungen zu verlassen. Angetrieben wurde sie dabei von dem, was sie die Liebe zur Welt nannte: dem Wunsch, sich einzumischen und Verantwortung für das Gemeinsame zu übernehmen. Eine Haltung, die angesichts aktueller Debatten wenig von ihrer Dringlichkeit verloren hat. Der Eintritt ist frei.

Ina Schmidt ist Gründerin der Initiative denkraeume.net, einer Initiative zur Vermittlung philosophischer Praxis. Ihr jüngstes Buch „Wofür es sich zu denken lohnt. Ein philosophischer Wegweiser für unsichere Zeiten“ ist im Rowohlt Verlag erschienen.

Weitere Informationen zum Vortrag in der VHS am Burgplatz und die Möglichkeit zur Anmeldung unter vhs.link/262Arendt.