Gelsenkirchen. Wegen des vorsätzlichen Herbeiführens einer Brandgefahr ermittelt die Polizei Gelsenkirchen seit Samstag, 29. August, gegen einen 38-Jährigen.
„Ein Zeuge meldete der Polizei gegen 6.25 Uhr ein Feuer in einem Waldstück unweit der Trabrennbahn an der Nienhausenstraße in der Feldmark“, berichtet die Gelsenkirchener Polizeibehörde. Abseits der Wege des Landschaftsschutzgebiets trafen die Beamten auf den Mann. Er habe neben einem Feuer mit einem Durchmesser von ungefähr anderthalb Metern gelegen.
Den Brand soll der mutmaßlich alkoholisierte 38-Jährige auf trockenem Laub und Ästen zwischen mehreren Bäumen und dichtem Buschwerk entzündet haben. Die Einsatzkräfte löschten das Feuer mit dem Wasser aus einem nahegelegenen Teich, weitere Glutnester mussten aufgrund von Windböen von der Feuerwehr gelöscht werden.
„Der Mann ohne festen Wohnsitz in Deutschland zeigte sich trotz der erst kurze Zeit zurückliegenden verheerenden Waldbrände in NRW sehr uneinsichtig, beleidigte und bedrohte außerdem einen Polizisten“, hieß es. Einen freiwilligen Atemalkoholtest lehnte er ab. Da der 38-Jährige keinen Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland hat und in der Vergangenheit bereits mit ähnlichen Delikten aufgefallen ist, nahmen ihn die Beamten fest. Er wurde ins Polizeigewahrsam gebracht


