SVU-Neuzugang Rogelio Castro. Foto: SV Union Velbert
SVU-Neuzugang Rogelio Castro. Foto: SV Union Velbert

Velbert. In Nürnberg ist die Deutsche Pokalmeisterschaft im Tischtennis erstmals in einem großen Event an zwei Tagen ausgetragen worden. Neben den zwölf Bundesligisten war der SV Union Velbert mit zwei Teams (2. und 3. Liga) ebenso am Start wie Drittligist ASV Grünwettersbach II.


Im Achtelfinale traf die erste Auswahl der Velberter auf den TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell, der neben Eigengewächs Fanbo Meng die Weltklassespieler Dimitrij Ovtcharov und Jonathan Groth (Dänemark) aufboten. Die Velberter traten mit drei Neulingen an: zuerst unterlag der erst 19-jährige Yoan Velichkov gegen erfahrenen BL-Spieler Fanbo Meng und konnte lange Zeit mithalten, unterlag aber am Ende nach drei Sätzen (11:13,10:12,3:11). Eine klare Angelegenheit war die Partie von Groth gegen Borgar Haug (6,8,9). Für eine Überraschung sorgte dann der dritte SVU-Neuzugang Rogelio Castro, der Ovtcharov mit 3:2 bezwang (9,-1,-7,7,6). Nach dem zweiten 3:0-Erfolg von Meng gegen Haug war die Begegnungen dann aber mit 3:1 für Fulda entschieden.

Die zweite Union-Auswahl hatte Losglück und traf im Duell der Drittligisten auf ASV Grünwettersbach II. Bei den Karlsruhern war Florian Bluhm nicht zu bezwingen: er gewann sowohl gegen Karl Walter und Anton Limonov jeweils mit 3:1. Aber die Unioner hatten auch etwas zu bieten: Limonov gewann gegen Adrian Gossow glatt in drei Sätzen und Timi Köchling holte mit dem 3:2 (13:11 im fünften Satz) den zweiten Punkt für die Unioner. Es kam also auf das abschließende Doppel an. Da bewiesen Karl Walter und Noah Hersel eine gute Moral und gewannen nach einem 1:2-Satzrückstand die Sätze vier und fünf (11:9,11:5) und qualifizierten sich mit dem 3:2-Sieg für das Viertelfinale.

Am nächsten Tag gab es dann aber gegen den gestandenen Bundesligisten SV Werder Bremen nichtgs mehr zu gewinnen. Anton Limonov zeigte gegen Marcelo Aguirre eine gute Leistung, konnte aber die knappe 2:3-Niederlagen nicht vermeiden. Karl Walter unterlag ebenso 0:3 gegen Kirill Gerassimenko wie Noah Hersel gegen Mattias Karlsson, wobei hier die einzelnen Sätzen knapper entschieden wurden (9:11,9:11,10:12). Damit zog Bremen neben Fulda (bezwang Ochsenhausen, das zuvor Rekordgewinner Borussia Düsseldorf ausgeschaltet hatte), Saarbrücken und Borussia Dortmund (ohne den Ex-Nevigeser Wim Verdonschot) ins Finale der besten Vier ein.