Chefarzt Dr. Ingo Wallert zeigt Kerstin Griese die zentrale Notaufnahme des Klinikums Niederberg. Foto: Büro Griese
Chefarzt Dr. Ingo Wallert zeigt Kerstin Griese die zentrale Notaufnahme des Klinikums Niederberg. Foto: Büro Griese

Velbert. Im Rahmen ihrer Sommertour hat die Sozialstaatssekretärin und SPD-Bundestagsabgeordnete Kerstin Griese den Neubau des Helios-Klinikums Niederberg besucht.


Nach einer kurzen Einführung ging es direkt in die „heiligen Hallen der Notaufnahme“, wie der ärztliche Leiter des Krankenhauses, Dr. Ingo Wallert, sie bezeichnete, und anschließend in die Radiologie. „Hier können Sie die kurzen Patientenwege erkennen, die Vorteile sowohl für unsere Patientinnen und Patienten als auch für uns behandelnde Ärzte mit sich bringen“, erklärte Wallert. Das könne im Notfall Leben retten.

Den Umzug in den Neubau bewältigte das Klinikum innerhalb von nur drei Tagen – bei laufendem Betrieb. Bei der Vorstellung der Ambulanz für geplante Behandlungen fiel Kerstin Griese besonders die Helligkeit der Räumlichkeiten auf. Sie begrüßte außerdem, dass die Termine über ein Zeitfenster-System organisiert werden. „Dadurch kann unnötige Wartezeit für unsere Patientinnen und Patienten vermieden werden, und wir können effizienter arbeiten“, sagte Ingo Wallert.

Im fünften Stock befindet sich die Privatklinik. Dort zeigte die kaufmännische Klinikleiterin Hanna Gerhardes der Abgeordneten die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur Wahlleistungsstation. Letzte Station des Rundgangs war der Kreißsaal. Er ist der erste in Nordrhein-Westfalen, der von Hebammen und nicht von Ärztinnen und Ärzten geleitet wird. „Andere Krankenhäuser machen es uns nach“, so Stationsleiterin Tessa Wendland.

Das Klinikum bildet in vielen Bereichen aus und ermöglicht Auszubildenden anschließend eine Übernahme. „Es ist gut, dass das Klinikum dieser Verantwortung gerecht wird“, sagte Kerstin Griese. Laut Angaben des Betriebsrats sind zudem alle vorher städtischen Beschäftigten übernommen worden.