Ratingen. Die Straßen-NRW-Regionalniederlassung Ruhr benötigt mehr Zeit für die Sanierung des Abschnitts der B1 (Kölner Straße) zwischen dem Baumschulenweg und Am Est sowie südlich der Einmündung des Lintorfer Wegs und der Alten Kölner Straße in Ratingen.
Grund ist laut Landesbetrieb Straßenbau, dass problematische Materialien unterhalb der Fahrbahndecke in größerem Umfang vorhanden sind, als es die Voruntersuchungen hatten erwarten lassen. Das seien unter anderem alte Betonfundamente und Entwässerungsrinnen sowie weitere nicht tragfähige Schichten, die nun aufwendig ausgebaut werden müssen. „Ein Teil dieser Materialien ist schadstoffbelastet und muss gesondert sicher entsorgt werden“, so Straßen NRW.
Die Sperrung dieses Abschnitts dauert daher voraussichtlich bis Mitte September. Bis dahin gilt die ausgeschilderte Umleitung, auch für den Schulbusverkehr. Erst nach Abschluss der Arbeiten in diesem Abschnitt kann die Arbeit im nächsten Bauabschnitt fortgesetzt werden. Dann wird die B1 zwischen Lintorfer Weg/Alte Kölner Straße und An der Pönt zur Einbahnstraße. Der Abschnitt ist für sieben Wochen in Fahrtrichtung Süden (Ratingen-Zentrum) gesperrt. In Fahrtrichtung Norden (Mülheim-Saarn) kann der Verkehr in dieser Zeit die B1 nutzen. Zudem werden in der A52-Anschlussstelle Breitscheid zeitweise einzelne der Auf- und Abfahrten in Fahrtrichtung Essen und in Fahrtrichtung Düsseldorf gesperrt.
Straßen NRW arbeitet mit seinen Partnern mit „Hochdruck daran, die Arbeiten auf der Baustelle voranzubringen“. Zwischen Baumschulenweg/Am Est und An der Pönt/Alte Kölner Straße wird die Fahrbahn der B1 auf einer Länge von rund 1,2 Kilometern erneuert. Dafür werden die Asphaltdecke sowie die Binder- und Tragschicht abgefräst und neu aufgebaut. Zeitgleich werden auf einer Länge von rund 1,4 Kilometern die begleitenden Geh- und Radwege saniert. Außerdem werden mehrere Verkehrsinseln erneuert und barrierefrei ausgebaut.


