Lennart Schilgen gastiert in Langenfeld. Foto: Marvin Ruppert
Lennart Schilgen gastiert in Langenfeld. Foto: Marvin Ruppert

Langenfeld. Am Samstag, 10. Oktober, gastiert Lennart Schilgen mit seinem neuen Programm „Abwesenheitsnotizen“ im Schaustall am Winkelsweg 38. Tickets sind erhältlich. 


Lennart Schilgen meldet sich mit seinem dritten Programm zurück – und glänzt durch Abwesenheit. Wenn er nicht gerade Konzerte gibt und Kleinkunstpreise einheimst (Prix Pantheon, Stuttgarter Besen) macht er vor allem eins: sich davon. Unter anderem geht es auf Radtour, in ein Kloster und in ein kommunistisches Sommercamp. Oder auch nur in die Untiefen seiner Gedanken, was oft abenteuerlich genug ist. Herauskommen Lieder über die Ab- und Umwege in der Welt und im eigenen Kopf. Voller Leichtigkeit und Witz, aber auch ohne Scheu davor, sich den dunklen Ecken zu widmen. So wird diesmal teils jahrelang unter den Teppich Gekehrtes hervorgekramt: Die alte PUR-Kassette. Die Grundschulzeugnisse. Die Sache mit der Nachtbushaltestelle. Und wenn alle Stricke reißen, gibt es ja immer noch die Gedichte: kleine, sprachliche Wundertüten, zu tiefst albern, in höchstem Maße kunstvoll. Die erst kürzlich erschienen „Gesammelten Werke“ sind, wenn damit hier kurz angegeben werden darf, in Lyrikband-Maßstäben bereits sowas wie ein Bestseller.

Tickets für die Veranstaltung gibt es unter 02173 7944608 oder 06151 629461-0 sowie online auf www.schauplatz.de. Beginn ist um 20 Uhr; Einlass ab 19 Uhr.