Unter anderem Abbeizmittel, Abflussreiniger oder lösungsmittelhaltige Farben und Lacke gehören zu den Schadstoffen. Foto: pixabay
Unter anderem Abbeizmittel, Abflussreiniger oder lösungsmittelhaltige Farben und Lacke gehören zu den Schadstoffen. Foto: pixabay

Ratingen. Das Schadstoffmobil wird künftig auch regelmäßig in Ratingen-West Station machen. Die CDU-Fraktion begrüßt diese Entwicklung ausdrücklich. Im Februar hatte sie mit einem Antrag angeregt, die mobile Schadstoffannahme auch im einwohnerstärksten Ratinger Stadtteil einzurichten. Nun wird der Vorschlag umgesetzt.


Bislang mussten Bürgerinnen und Bürger aus Ratingen-West schadstoffhaltige Abfälle zum Wertstoffhof an der Robert-Zapp-Straße bringen. Gerade für ältere Menschen, Menschen mit Mobilitätseinschränkungen und Haushalte ohne eigenes Auto war dies mit zusätzlichem Aufwand verbunden. In anderen Ratinger Stadtteilen kommt das Schadstoffmobil dagegen bereits regelmäßig zum Einsatz.

„Wir freuen uns sehr, dass unser Antrag nun ganz konkret zu einer Verbesserung für die Menschen in Ratingen-West führt. Für uns war von Anfang an nicht nachvollziehbar, warum ein solches wohnortnahes Angebot in mehreren Stadtteilen besteht, ausgerechnet in West aber bislang fehlt. Mit dem Schadstoffmobil wird die ordnungsgemäße Entsorgung künftig deutlich einfacher und bürgernäher“, erklärt Lars Bammann, CDU-Ratsherr sowie Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes und des Bezirksausschusses Ratingen-West.

Die CDU-Fraktion hatte ihren Antrag im Februar eingebracht und darin neben dem regelmäßigen Einsatz des Schadstoffmobils auch die Festlegung geeigneter zentraler Standorte in Ratingen-West angeregt. Hintergrund ist, dass schadstoffhaltige Abfälle wie Farben und Lacke, Reinigungsmittel, Altöl oder Pflanzenschutzmittel nicht über den Hausmüll oder den Ausguss entsorgt werden dürfen und gesondert gesammelt werden müssen.

„Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie kommunalpolitische Arbeit ganz unmittelbar Verbesserungen im Alltag bewirken kann. Wir haben eine konkrete Lücke im bestehenden Angebot aufgezeigt und einen praktikablen Vorschlag gemacht. Umso mehr freut uns, dass dieser nun aufgegriffen und umgesetzt wird. Davon profitieren die Bürgerinnen und Bürger ebenso wie der Umwelt- und Gesundheitsschutz“, betont CDU-Fraktionsvorsitzender Stefan Heins.