In mehreren Städten war die Polizei aktiv. Foto: Kreispolizeibehörde
In mehreren Städten war die Polizei aktiv. Foto: Kreispolizeibehörde/Symbolbild

Kreis Mettmann. Die Kreispolizeibehörde Mettmann hat am Mittwoch, 9. September, in mehreren Städten im Kreisgebiet einen Schwerpunkteinsatz zur Verkehrssicherheit von Fußgängern sowie Fahrradfahrern durchgeführt.


Im Rahmen des Konzepts „Projekt Korrekt“ war die Polizei eigenen Angaben zufolge in der Zeit von 7:30 bis 14 Uhr aktiv. Unterstützt wurden die speziell ausgebildeten Polizistinnen und Polizisten der Direktion Verkehr unter anderem von Einsatzkräften des Wach- und Wechseldienstes. „Die Einsatzkräfte hielten zahlreiche Auto- und Radfahrer an und führten im Rahmen des Einsatzkonzepts zahlreiche konstruktive Präventionsgespräche“, hieß es.

In Ratingen stellten die eingesetzten Beamtinnen und Beamten fünf Verstöße fest, weil Radfahrerinnen und Radfahrer während der Fahrt mit einem Handy hantierten, hinzu kamen 15 Verstöße von Autofahrerinnen und Autofahrern, insbesondere durch Fehler beim Abbiegen. Ferner hatte die Polizei ihren Schwerpunkteinsatz durch eine Geschwindigkeitskontrollstelle an der Daniel-Goldbach-Straße ergänzt: Hier wurden im Kontrollzeitraum insgesamt 77 Tempoverstöße festgestellt.

In Hilden stellten die eingesetzten Beamtinnen und Beamte 15 Verstöße von Fußgängerinne und Fußgängerin sowie Radfahrerinnen und Radfahrern fest. Ferner mussten die Einsatzkräfte insgesamt 13 Verstöße von Menschen auf einem E-Scooter ahnden – unter anderem, weil diese auf dem Gehweg oder Radweg unterwegs waren. Fünf Verstöße wurden außerdem bei Autofahrerinnen und Autofahrern festgestellt, weil diese Fehler beim Abbiegen machten.

Radverstöße fest und ahndeten diese – unter anderem wegen Nichtbeachtung der Verkehrsflächennutzung. Bei den Kraftfahrzeugführerinnen und -führern wurde in 31 Fällen ein Verwarngeld erhoben, in sieben Fällen musste wegen verkehrsrechtlicher Vergehen (zum Beispiel wegen eines Verstoßes gegen die Gurtpflicht) ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet werden.

In Langenfeld und Monheim am Rhein stellten die eingesetzten Beamtinnen und Beamte 23 Verstöße von Autofahrerinnen und Autofahrern fest – insbesondere Abbiegefehler. Zudem wurden fünf Fahrer von E-Scootern mit einem Ordnungsgeld belegt, weil sie unerlaubt über Gehwege gefahren waren oder sonstige Verkehrsflächen unerlaubt genutzt hatten.