Jetzt geht's rund ... Das Fahrgeschäft "Beach Club" auf der Kirmes in Wülfrath. Fotos: Kling

Wülfrath. Es zischt, pfeift und wummert. Musik dudelt aus Lautsprechern. Plötzlich hupt es, dann ein Rasseln. Und wieder ein Hupen. Es ist unüberhörbar: Kirmes ist in der Stadt.


Am Freitagmittag hat Bürgermeister Sebastian Schorn zusammen mit Kirmesmeister Axel Paul die Kirmes am Wülfrather Rathaus eröffnet. Seitdem pilgern die Menschen aus allen Richtungen herbei. Am Nachmittag sind es zumeist Familien mit Kindern, für die die kleine Kirmes ein Großereignis ist.

Das Kinderkarussell ist belagert. In der Mitte hocken Mädchen und Jungen in den Fahrzeugen, die sich immer im Kreis drehen. Außen stehen Mütter und Väter, um das Ereignis mit dem Smartphone aufzunehmen. Allerliebst: der Autoscooter für Kinder. „Sebastian Vettel“ und „Michael Schumacher“ steht auf den Rennwagen, wobei die Kleinen am Steuer keine Ahnung haben dürften, was diese Namen bedeuten sollen.

Es wird auf Dosen geworfen, Enten werden mit Magneten aus dem Wasser geangelt. Und wer genug Punkte hat, darf sich ein Stofftier aussuchen.

Die Älteren „wagen“ sich auf die große Welle: Das Fahrgeschäft „Big Wave“ ist neben der „Raupe“, die heute „Beach Club“ heißt,  und dem Autoscooter die Anlaufstelle für Jugendliche und Junggebliebene. Es gibt Crêpes und Lebkuchenherzen. In Wülfrath hat die Kirmes noch etwas Romantisches, wenn es so friedlich blinkt und zischt, ohne Achterbahn oder Türme, bei denen Menschen durch die Luft geschleudert werden.

Mit einem Feuerwerk zum Abschluss des Eröffnungstages haben sich am späten Freitagabend die Schaustellerinnen und Schausteller beim treuen Wülfrather Publikum bedankt. Bis Montag können die Menschen noch die Wülfrather Kirmes besuchen. Sie öffnet jeden Tag um 14 Uhr. Und am Montag ist zum Abschluss noch Familientag mit ermäßigten Preisen.