
Erkrath. Das Leben mit einem Menschen mit Demenz kann Angehörige vor viele Fragen stellen – und manchmal auch an die eigenen Grenzen bringen. Hier setzt die Schulung „Leben mit Demenz“ an, zu der die Caritas Fachstelle Demenz in Kooperation mit dem AWO-Treff Hochdahl am Freitag, 9. Oktober, und Samstag, 10. Oktober, Angehörige und Interessierte einlädt.
„Viele Angehörige erleben im Alltag Situationen, auf die sie zunächst keine Antwort haben: Warum reagiert der Mensch plötzlich so? Was kann ich tun, wenn Gespräche schwierig werden? Und wo bekomme ich Unterstützung? Genau hier möchten wir ansetzen und gemeinsam nach Wegen suchen, die den Alltag für alle Beteiligten leichter machen.“, so die Veranstalter.
Die Teilnehmenden erhalten verständliche Informationen rund um das Krankheitsbild und erfahren, was Menschen mit Demenz bewegt und wie ein guter Umgang im Alltag gelingen kann. Weitere Themen sind der Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen, Krisensituationen und die eigene Entlastung. Auch rechtliche und finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten werden vorgestellt.
Die Inhalte basieren auf einem speziell für Angehörige entwickelten Kurskonzept des Landesverbandes der Alzheimer Gesellschaften NRW.
Nach den beiden ersten Kurstagen bietet ein zusätzlicher Termin am Freitag, 6. November, von 14 bis 17 Uhr Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch unter dem Titel „Demenz zuhause bewältigen“. Im Mittelpunkt stehen dabei die persönlichen Erfahrungen und Fragen der Teilnehmenden.
Die Schulung umfasst insgesamt 16 Unterrichtsstunden an drei Veranstaltungstagen und findet im AWO-Treff im Bürgerhaus, Sedentaler Str. 105 in Erkrath-Hochdahl statt. Sie wird in Kooperation mit dem Landesverband der Alzheimer Gesellschaften NRW e.V. und der AOK Rheinland/Hamburg durchgeführt.
Eine Anmeldung ist notwendig über rh.aok-events.de. Informationen gibt es zudem bei der Caritas Fachstelle-Demenz, Tel.: 0211 2495223.

