Ratingen. Andreas Achenbach, der in Lintorf lebende Autor, liest am 2. Oktober 2026 aus seiner im Frühjahr erst erschienenen Autobiografie „Wie wir werden, damit wir sind – Voller Neugier auf der Suche: lesen lieben lernen“ – vielleicht zum letzten Mal in der SGG in Hösel.
Wie Andreas Achenbach, der in Kürze 83 Jahre alt wird, mitteilte, wird er seine Veranstaltung mit einer „sehr persönlichen Botschaft verbinden“. Der in Ratingen ansässige Autor möchte in einer kombinierten Mulimedia-Session markante Episoden, Fakten, Ergründliches und Unergründliches aus seinem Leben präsentieren. Achenbach streunte bei Entdeckungstouren auf dem Dachboden der einen Großmutter auf dem Lande und ließ sich von der anderen in der Stadt früh an Lese- und Musikkultur heranführen. Lesen, Schreiben und Musizieren wurden ihm Trost und Lebenshilfe.
Dazu liest er für Sie aus seinem ersten Band der auf drei Bände angelegten Autobiografie und Lebensbeichte eines rastlosen Realisten über seine erste Begegnung mit dem Tod, sein stummes Staunen bei einem Bauernmahl, über elendes Hummersterben in der Hotelküche sowie illustre Festspielstars bei den ersten Bad Hersfelder Festspielen nach dem Krieg und den fast perfekten Service eines Zehnjährigen für US Offiziere in der Rhönklause zu Hünfeld/Rhön.
Nach einer Pause mit Getränken – auch Pfälzer Wein, Spreewaldgurken, Düsseldorfer Gebäck – konzentriert er sich dann bis circa 19:50 Uhr im zweiten Teil der Lesung auf zwei tragische Unfälle im Jahr 1953, den VW-Klau von der Tante und Autofahren ohne Führerschein mit 14 sowie eine Geburtshilfe im Kuhstall, Exerzitien bei den Mönchen auf dem Kreuzberg/Rhön und die ersten erotischen Kontakte zu Frauen im zarten Alter von 16 Jahren.
Anmeldungen bis 30. September bei Sabine Jour unter 02102 68101.


