Die marode Brücke wird momentan durch ein Stahlgerüst gesichert und in den kommenden Wochen gegen eine neue ausgetauscht. Foto: Kreis Mettmann
Die marode Brücke wird momentan durch ein Stahlgerüst gesichert und in den kommenden Wochen gegen eine neue ausgetauscht. Foto: Kreis Mettmann

Haan. Der Neanderland-Steig im Gruitener Düsseltal ist zwischen Stipsteich und Diepensiepen wieder für Erholungssuchende geöffnet.


Drei Brücken waren dort seit Ende März erneuert worden. Das beauftragte Unternehmen führt zwar noch Restarbeiten durch, der Wanderweg kann aber schon jetzt wieder genutzt werden. „Mit dem Neubauprojekt haben wir einen wichtigen Abschnitt des Wegenetzes nachhaltig gesichert“, erklärt Marvin Bückmann vom Hoch- und Tiefbauamt des Kreises Mettmann.

Um den Neanderland-Steig in einem weiteren Bereich für die kommenden Jahrzehnte zukunftsfähig zu machen, erneuert der Kreis eine vierte Brücke im Düsseltal. In Höhe Düsselberg führt bisher ein Stahlgerüst über die marode Brücke und die Düssel. Ab Montag, 5. Oktober, richtet das ausführende Unternehmen dort eine neue Baustelle ein und tauscht das Bauwerk aus. Das dauert mindestens zwei Monate. In dieser Zeit bleibt dieser Abschnitt des Steigs gesperrt. Die aktuelle Umleitung über die Düsselberger Straße bleibt in dieser Zeit bestehen.

Die alten Holzbrücken im Düsseltal waren in die Jahre gekommen und mussten aus Gründen der Standsicherheit vollständig durch Stahlkonstruktionen mit Holzgeländern ersetzt werden. „Durch diese Bauweise kann eine deutlich höhere Dauerhaftigkeit und langfristige Nutzungssicherheit gewährleistet werden, während sich die Bauwerke weiterhin harmonisch in die naturnahe Umgebung des Düsseltals einfügen“, erklärt Marvin Bückmann.